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Unbrauchbare Legion Go: Lenovo räumt BIOS-Probleme ein
Lenovo bestätigt Probleme mit einem BIOS-Update für das Legion Go ein. Unklar bleibt, ob der Hersteller für gebrickte Handhelds außerhalb der Garantie aufkommt.
Der Fehler tritt offenbar nur bei einem Teil der ursprünglichen Legion-Go-Geräte auf.
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Nachdem vereinzelte Nutzer seit Anfang Juli über durch ein BIOS-Update unbrauchbar gewordene Legion-Go-Handhelds berichtet hatten, bestätigt Lenovo nun Probleme mit der betreffenden Firmware. Das Unternehmen erklärte gegenüber The Verge, dass bei einigen Legion-Go-Geräten während der Installation von BIOS V42 ein schwarzer Bildschirm auftreten könne.
Betroffen ist offenbar weder das Legion Go S noch das Legion Go 2, sondern lediglich das ursprüngliche Legion Go, wobei offenbar auch von diesem Modell nur ein Teil der Geräte betroffen ist. Wer BIOS V42 installiert hatte, musste es direkt von Lenovos Support-Webseite heruntergeladen haben, da es laut Lenovo weder über Windows Update noch über Lenovos zentrale Verwaltungssoftware Legion Space verteilt wurde. Lenovo entfernte das Firmware-Update Anfang August kommentarlos von der Support-Seite, berichtet The Verge.
Wer V42 (Versionskennung: N3CN42WW) erfolgreich installiert hat, muss laut Lenovo nichts unternehmen. Bei einem schwarzen Bildschirm während des Updates empfiehlt Lenovo zunächst einen Neustart per längerem Druck auf den Einschaltknopf. Hilft das nicht, sollen sich Betroffene an den Lenovo-Support wenden.
Eine verbindliche Zusage, für die gebrickten Geräte aufzukommen, macht Lenovo in seiner Stellungnahme allerdings nicht. Insbesondere äußert sich das Unternehmen nicht dazu, ob es Reparaturen außerhalb der Garantie kostenlos übernimmt. Auf Reddit berichtete ein Nutzer Anfang August, Lenovo habe ihm für die Reparatur seines gebrickten Legion Go außerhalb der Garantie einen Kostenvoranschlag über rund 237 Euro geschickt.
Für zusätzliche Verwirrung sorgt derzeit ein Nutzer namens „Daniel_Legion“, der im offiziellen Lenovo-Forum offenbar als Mitarbeiter des Unternehmens auftritt. Er schreibt in einem Forenbeitrag, dass betroffene Geräte grundsätzlich als Garantiefall behandelt und auch außerhalb der Garantie kostenlos repariert werden sollten. Zugleich weist er darauf hin, dass die jeweilige „lokale Rechtslage“ geprüft werden müsse. Für einen Nutzer innerhalb der EU folgert er daraus, dass die Reparatur kostenlos erfolgen sollte. Offiziell bestätigt hat Lenovo diese Angaben bislang jedoch nicht.
Der vermeintliche Lenovo-Mitarbeiter schreibt zudem, dass der Fehler möglicherweise mit bestimmten Mainboard-Komponenten einzelner Produktionschargen zusammenhänge. Die Ursache werde weiterhin untersucht.
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