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Apple stellt M6 und M5 Ultra vor: Neuer 2-nm-Chip und Quad-Die-Power für den Mac
von Carsten Knobloch
25. Aug. 2026 |
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Parallel zur neuen Mac-Hardware hat Apple zwei neue Prozessoren aus eigener Entwicklung offiziell vorgestellt: den Apple M6 und das neue Spitzenmodell M5 Ultra. Während der M6 erstmals im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird und den neuen Mac mini antreibt, setzt der M5 Ultra im Mac Studio auf eine neue Quad-Die-Architektur für professionelle Workloads und rechenintensive lokale KI-Modelle.
Der neue M6-Chip bringt einen überarbeiteten 12-Core-CPU-Komplex mit, der sich aus zwei neuartigen Super-Kernen, vier Performance-Kernen und sechs Effizienz-Kernen zusammensetzt. Laut Apple liefert der Chip die bisher schnellste Singlethread-Performance und arbeitet bei Multithread-Aufgaben rund 20 Prozent schneller als der M5. Die Grafikeinheit wächst auf zwölf Kerne und besitzt erstmals pro GPU-Kern integrierte Neural Accelerators für lokale KI-Aufgaben. Kombiniert wird das mit einer Dual 16-Core Neural Engine und einer Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s bei maximal 32 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher.
Am oberen Ende des Portfolios platziert Apple den M5 Ultra als bisher leistungsstärksten Chip der M-Serie. Technisch nutzt Apple die nächste Generation der UltraFusion-Technologie, um zwei Dual-Die-M5-Max-Chips mit einer internen Bandbreite von über 4,4 TB/s zusammenzuschalten. Der Prozessor bietet bis zu 36 CPU-Kerne (12 Super-Kerne, 24 Performance-Kerne) sowie eine bis zu 80-Core starke GPU mit Neural Accelerators. Dazu kommen eine 32-Core Neural Engine und die Unterstützung für bis zu 512 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von 1,2 TB/s.
In der Praxis zielt der M5 Ultra vor allem darauf ab, sehr große Sprachmodelle mit Hunderten Milliarden Parametern, komplexe 3D-Simulationen und paralleles Rendern von bis zu 33 8K-ProRes-Videostreams komplett lokal ohne Cloud-Anbindung auszuführen.
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