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Gears of War: E-Day: Die Kampagne mit Bombast-Grafik frisst Hardware wie nichts
ComputerBase hatte die Gelegenheit, die Kampagne von Gears of War: E-Day anzuspielen. Optisch ist diese absolut beeindruckend, die Präsentation gehört zum Besten, was es aktuell zu sehen gibt. Interessant dabei ist, dass neben Megalights der Unreal Engine auch RTX Mega Geometry als modernes Feature unterstützt wird.
Bereits der Multiplayer-Modus von Gears of War: E-Day hatte beim Erstkontakt optisch einiges zu bieten. Für gewöhnlich setzen Einzelspieler-Modi dann noch einmal eins drauf. Und ja, das ist auch in Gears of War: E-Day der Fall. ComputerBase hatte zuletzt die Möglichkeit, zwei Kapitel aus der Kampagne zu spielen. Die Spielzeit betrug etwas mehr als eine Stunde. Optik-Fazit: Wow!
Derart detaillierte Welten gibt es zurzeit vermutlich in keinem anderen Spiel zu sehen. Seien es die Details der Charaktere, der Spielwelt oder auch nur der zahlreichen Gebäuden im Hintergrund. Überall gibt es unglaublich viel zu sehen. Aber nicht nur die Quantität ist beeindruckend, dasselbe gilt für die Qualität. Die Texturen sind unglaublich scharf, in Verbindung mit der Hardware-Raytracing-Beleuchtung erzeugt das absolut realistisch aussehende Spielwelten.
Auch die Charaktere sehen toll aus. Nicht nur wegen beeindruckend gestalteter Kampfanzüge. Auch die Gesichter sehen absolut realistisch aus: Haut Augen und Haare sehen fantastisch aus. Letztere sind zwar nicht allzu dynamisch, dafür sehen die einzelnen Haarsträhnen aber richtig gut aus. Die Animationen sind durchweg hochwertig, wenn auch nicht auf Top-Niveau. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau.
Und auch die eigentliche Action sieht dann richtig gut aus. Seien es die Explosionen oder die Feuergefechte mit all ihren Partikeleffekten. Oder der wortwörtlich gewaltige Nahkampf. Überall gibt es unglaublich viel zu sehen. Gears of War: E-Day ist auf dem Weg zur neuen Gaming-Grafikreferenz.
Hier ein paar Hinweise für die Videos: Auch wenn es sich nicht um (Upscaling-)Vergleiche handelt, setzt ComputerBase in diesem Fall absichtlich auf den ICAT-Player und nicht auf YouTube. Auf YouTube gehen aufgrund der hohen Komprimierung einfach zu viele Details verloren. Und da die Videos die Grafikpracht von Gears of War: E-Day zeigen sollen, wäre dies der falsche Weg.
Das hat aber auch zur Folge, dass die Videos ein gutes Stück größer sind (die Größe wird im Player angegeben). Und der ICAT-Player ist definitiv unhandlicher zu bedienen als YouTube. Darüber hinaus muss die GPU den AV1-Codec beschleunigen können. Ideal ist die Situation also nicht. Für Gears of War: E-Day ist der Player aber dennoch der bessere. denn nur so wird das, was die Grafik beim Spielen am Bildschirm so bombastisch erscheinen lässt, auch sichtbar.
Ein Hinweis noch: Es ist zu empfehlen, nur ein Video herunterzuladen und dieses dann anzusehen. Danach sollte der Browser aktualisiert („F5“) und erst dann das nächste Video geladen werden. Ansonsten wird die Videowiedergabe vermutlich ruckeln.
Verantwortlich für die gute Grafik ist neben The Coalition als Entwickler auch die Unreal Engine, die in dem Spiel in der Version UE5.6.1 vorliegt. Quasi alle modernen Features der Engine werden vom Spiel auch genutzt. Angefangen bei dem fast schon „klassischen“ Nanite-System bis hin zu Virtual Shadow Maps und der Lumen-Beleuchtung.
Gears of War: E-Day geht aber noch einen Schritt weiter. Nicht nur, dass auch Hardware-Lumen und damit Hardware-Raytracing aktiviert werden kann. Darüber hinaus unterstützt das Spiel als einer der ganz wenigen Titel die neue Megalights-Beleuchtung, sodass auch eine große Anzahl an Lichtquellen realistisch die Spielwelt ausleuchten kann. Das System arbeitet zusammen mit Lumen. Halo: Campaign Evolved (Test) ist eines der wenigen Spiele, die ebenso Megalights unterstützen.