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Gears of War: E-Day gespielt: Zwischen Open-District-Ansätzen und der Geburt der Kettensägen-Lancer
Wir haben die Kampagne rund um Marcus Fenix angespielt. Erfahrt, wie sich das überarbeitete Active Reload und die optionalen Nebenmissionen ins Geschehen einfügen.
Die Locust sind zurück und überrennen die Menschheit. Kennt ihr? Kein Wunder, ist ja bei Gears of War nichts Neues. Allerdings habt ihr den Emergence Day noch nicht erlebt – also den Tag, an dem die finsteren Gegner zum ersten Mal aus dem Untergrund ausbrechen und über die völlig überraschten Bewohner an der Oberfläche herfallen. Wie sich das anfühlt, konnte ich vergangene Woche beim Anspielen der Kampagne von Gears of War: E-Day selbst herausfinden.
Gears of War: E-Day ist ein kommender Third-Person-Shooter von The Coalition (Publisher: Xbox Game Studios). Als Prequel zur Hauptreihe spielt es am titelgebenden Emergence Day. Das Spiel erscheint am 6. Oktober 2026 für Xbox Series X/S und PC und kostet 69,99 Euro. Mit der Premium Edition für 99,99 Euro spielt ihr schon ab dem 1. Oktober.
Kurz vorweg: Das alles stellt nur einen recht kurzen Ausschnitt dar und repräsentiert in etwa anderthalb Stunden Gameplay. Spielen konnte ich das vollständige erste Kapitel des zweiten Akts und zumindest einen Teil des zweiten Kapitels – und das auch nur alleine und nicht im Koop-Modus. Letzterer lässt euch zum Release der Vollversion zu zweit an einer Konsole und zu viert online spielen.
Der Auftakt von Akt zwei trägt den Titel “Bravo Squad” und konzentriert sich erst einmal darauf, die Helden und Heldinnen des Spiels in den aktiven Dienst zurückzuschicken. Marcus Fenix, Dominic Santiago, Mags Carter und Lucas Reyes kommen gerade in einer Basis an, nachdem sie die Bürgermeisterin der Stadt gerettet haben. Sie tragen noch Zivilkleidung, da alle von den Locust überrascht wurden, und werden hier anständig ausgerüstet, um sich direkt wieder ins Gefecht stürzen zu können.
Konkret bedeutet das: Bravo Squad soll zum Stadion vorstoßen, das sich in Richtung Stadtzentrum befindet. Der Weg dorthin führt über eine Brücke, wo natürlich Gegner lauern. Schon bei den ersten Schritten auf die Überführung tauchen erste Widersacher auf und nehmen den Trupp unter Beschuss. Da ich zuletzt noch Gears of War: Reloaded gespielt habe, hier mal ein kleiner Vergleich dazu. Die Gears wirken in der Bewegung deutlich agiler als früher (sie sind ja auch noch ein bisschen jünger), auch der Sprint ist von der Perspektive deutlich angenehmer, da nicht so nah am Geschehen dran. Die Steuerung versprüht somit ein modernes Feeling, ohne die Gears-Wurzeln zu vergessen. Ihr geht nach wie vor munter in Deckung, hechtet und sprintet von einem Punkt zum nächsten und nehmt eure Widersacher aufs Korn.
Eine entscheidende Änderung gibt es beim aktiven Nachladen, denn der Ladebalken für die Waffe befindet sich nicht mehr rechts oben, sondern in der Mitte unterm Fadenkreuz. Wahrscheinlich, weil ich zuletzt noch Reloaded spielte, zeigte sich hier mein muscle memory und ich hatte anfangs echte Schwierigkeiten, beim Wechsel des Magazins nicht in die obere Ecke zu starren. Womöglich fällt euch das leichter, wenn ihr schon länger kein Gears mehr gespielt habt.
Aber zurück zur Brücke. Mit den anderen Gears rücke ich in einen Kontrollraum vor, um den zentralen Teil der Überführung abzusenken. Der fährt natürlich nicht komplett runter und bleibt kurz vor Ende des Vorgangs hängen, alles andere wäre ja auch zu einfach. Für meinen Trupp reicht es jedoch allemal aus, um sich auf die andere Seite vorzukämpfen.
Für den einen oder anderen Schmunzler sorgten dabei immer mal wieder Marcus’ Kommentare, wenn er einen Gegner niedermäht. "Too ugly to live" ist einer davon. Tatsächlich wiederholten die sich allerdings schnell, von der Vollversion erhoffe ich da noch etwas mehr Variation.
Am gegenüberliegenden Ende der Brücke gelingt es, in den dortigen Kontrollraum einzudringen und das zentrale Brückenteil schließlich komplett abzusenken. Somit ist der Weg für weitere Truppen frei. Doch bevor es weiter in Richtung Stadion und in den zweiten Akt