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Exodus: Release-Datum für 2027 und ein Oktopus im Kampf-Mech als Begleiter enthüllt
Das Sci-Fi-Rollenspiel der BioWare-Veteranen erscheint für PS5, Xbox Series X/S und PC. Zudem stellt Archetype die tierische Kopfgeldjägerin Salt vor.
Bei der gamescom Opening Night Live wurden endlich neue Infos zum kommenden AAA-Science-Fiction-Action-Rollenspiel für Einzelspieler verraten. Gezeigt wurde ein neuer Trailer, der einen neuen Charakter in den Mittelpunkt rückt, den man für sein Team als Begleiterin (Companion) gewinnen kann. Es handelt sich dabei um „Salt“ (Salz), einen weiblichen, erwachten Oktopus (als "Erwachte" (Awakened) werden hyperintelligente Tiere in Exodus bezeichnet).
Salt ist eine extrem clevere und tödliche Söldnerin und Kopfgeldjägerin. Da ein Oktopus an Land natürlich physisch im Nachteil wäre, steuert sie einen speziellen Kampf-Mech-Anzug. Im Kampf fungiert sie unter anderem als Scharfschützin (Sniper) und setzt auf hohe Mobilität, Ausweichmanöver und tintenähnliche Fähigkeiten.
Ebenfalls enthüllt wurde das Release-Datum: Exodus erscheint am 4. April 2027 für die PlayStation 5, die Xbox Series X|S sowie für den PC (über Steam und den Epic Games Store).
Exodus wird auf Basis der modernen Unreal Engine 5 von Archetype Entertainment entwickelt, einem Studio von Wizards of the Coast, das von ehemaligen BioWare-Veteranen wie James Ohlen und Drew Karpyshyn gegründet wurde.
Die Handlung des Spiels ist über 40.000 Jahre in der Zukunft angesiedelt. Nach dem ökologischen Kollaps der Erde musste die Menschheit fliehen und hat im fernen Omega-Centauri-Sternhaufen eine neue Zuflucht gefunden. Als Spieler schlüpft man in die Rolle von Jun Aslan, einem sogenannten Traveler, dessen Aufgabe es ist, fortschrittliche Technologien – die Remnants – von den Celestials zu stehlen. Bei diesen mächtigen Gegnern handelt es sich überraschenderweise nicht um Aliens, sondern um die hochgradig weiterentwickelten Nachfahren der allerersten menschlichen Siedler, die nun die größte Bedrohung für den Rest der Menschheit darstellen. Um diese komplexe Welt noch greifbarer zu machen, wird die Hintergrundgeschichte parallel durch Romane des bekannten Sci-Fi-Autors Peter F. Hamilton erweitert.
Das wohl faszinierendste erzählerische Element von Exodus ist die Zeitdilatation. Weil man für seine Missionen fast mit Lichtgeschwindigkeit durch das All reist, greifen die realen physikalischen Gesetze der Relativität. Das bedeutet konkret, dass bei den Reisen an Bord nur wenige Tage oder Wochen vergehen, während in der Heimat gleichzeitig Jahrzehnte verstreichen können. Dadurch haben die Entscheidungen des Spielers weitreichende, generationenübergreifende Konsequenzen. Man wird miterleben, wie Freunde und Familie altern, während man selbst jung bleibt, und wie sich politische Fraktionen und Bündnisse im Laufe der Zeit unaufhaltsam verändern.