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Uber stellt Livestreams aus Fahrten von Jugendlichen für deren Eltern vor
Jugendliche können bei Uber eigene Konten einrichten, ihre Eltern haben da Kontrollmöglichkeiten. In den USA sollen sie bald live bei Fahrten zusehen können.
Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat eine neue Funktion für jugendliche User vorgestellt, über die deren Eltern ihnen während einer Fahrt in Echtzeit zuschauen können sollen. Wenn der Fahrer oder die Fahrerin die Funktion freischaltet, können Eltern die Selfie-Kamera auf deren Smartphone aktivieren, um einen Livestream aus dem Fahrzeug einzusehen, erklärt Uber. Das soll den Eltern ein sicheres Gefühl vermitteln und nur solange möglich sein, wie der oder die Jugendliche tatsächlich gefahren wird. Dank einer Verschlüsselung soll das Video nur in Echtzeit, aber nicht nachträglich einsehbar sein. Lediglich bei Uber soll man darauf noch zugreifen können, und zwar, wenn nachträglich ein Sicherheitsvorfall gemeldet wird.
Die neue Funktion soll nur bei Accounts verfügbar sein, die speziell für Jugendliche gedacht sind. Denen werden immer Konten von Eltern oder Erziehungsberechtigten zugewiesen, die bestimmte Sonderrechte für die „Teen-Accounts“ haben. So können sie deren Fahrten auf einer Karte live nachverfolgen, zudem gibt es bereits die Möglichkeit, während einer Fahrt das Mikrofon des Smartphones zu aktivieren. Das Video soll den Erwachsenen noch mehr Kontrollmöglichkeiten bieten und setzt dafür auf das Smartphone der Person am Steuer des Uber-Fahrzeugs. Das soll dafür laut Uber an der Mittelkonsole angebracht werden, von wo aus die Selfie-Kamera alle Insassen aufzeichnen kann.
Die neue Funktion soll jetzt zuerst in neun Regionen der USA freigeschaltet werden, laut Bloomberg sind das die Städte Atlanta (Georgia), Phoenix (Arizona), Orlando (Florida), Cleveland (Ohio), San Antonio, El Paso (Texas), Raleigh-Durham (North Carolina) und Portland (Oregon) sowie der US-Bundesstaat Rhode Island. In den kommenden Wochen soll dann der Rest des Landes folgen. Die speziellen Konten für Jugendliche gibt es laut Bloomberg in mehr als 50 Ländern, verfügbar sind sie für das Alter von 13 bis 17 Jahren. Der Finanznachrichtendienst ergänzt noch, dass Ubers App den Akkustand, die Temperatur und die Leistung des Smartphones auswertet, gegebenenfalls könne der Livestream unterbrochen werden.
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