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Humankind 2 kommt 2027 und macht den Klimawandel zum Teil eurer Strategie
Amplitude baut die Kulturentwicklung aus und lässt eine veränderte Umwelt direkten Einfluss auf eure Zivilisation nehmen.
Amplitude Studios schickt seinen Civilization-Konkurrenten in die nächste Runde. Im Rahmen der Gamescom Opening Night Live kündigte das französische Studio Humankind 2 an. Der Nachfolger des 2021 veröffentlichten 4X-Strategiespiels soll 2027 erscheinen und nicht einfach nur mehr Kulturen und hübschere Karten liefern. Zu den größten Neuerungen gehört ein Klimasystem, das die Spielwelt im Laufe der Jahrhunderte verändern kann.
Der erste Trailer hält sich mit konkretem Gameplay zwar noch zurück, Amplitude hat inzwischen aber einige Details genannt. Demnach bekommt Humankind 2 neue Fortschrittssysteme, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, verbesserte Grafik und zahlreiche Anpassungen am eigentlichen Spielablauf. Dabei sollen auch die Erfahrungen und das Feedback einfließen, die das Studio seit der Veröffentlichung des ersten Teils gesammelt hat.
Das Grundprinzip des Vorgängers bleibt erhalten: Ihr führt eure Zivilisation von ihren ersten Siedlungen bis in die Moderne, gründet Städte, erforscht Technologien, handelt mit anderen Reichen und zieht bei Bedarf in den Krieg. Auch der Wechsel zwischen verschiedenen historischen Kulturen kehrt zurück, soll diesmal aber stärker darauf ausgerichtet sein, über mehrere Epochen hinweg eine zusammenhängende Zivilisation entstehen zu lassen.
In jeder neuen Ära könnt ihr eine weitere Kultur übernehmen. Neu sind umfangreichere Entwicklungsbäume, über die ihr exklusive kulturelle Eigenschaften freischaltet. Die Einflüsse früherer Kulturen sollen dabei erhalten bleiben und sich mit späteren Entscheidungen verbinden. Statt bei jedem Epochenwechsel lediglich ein neues Paket aus Boni zu übernehmen, möchte Amplitude die Entwicklung eures Reiches dadurch nachvollziehbarer über die Jahrhunderte fortschreiben.
Historisch akkurat müsst ihr euch dabei weiterhin nicht benehmen. Ihr könnt der tatsächlichen Entwicklung einer Kultur folgen oder bewusst einen anderen Weg einschlagen. Für mehr Vielfalt sollen unter anderem die Saqqaq, Etrusker und Skythen sorgen.
Deutlich stärker als im Vorgänger soll zudem die Umwelt in eure Planung eingreifen. Klimatische Veränderungen können im Laufe einer Partie ganze Biome verändern. Städte, die in einer Epoche noch günstig liegen, könnten dadurch später vor neuen Problemen stehen. Gleichzeitig können wichtige Ressourcen verschwinden oder an Bedeutung gewinnen.
Amplitude will euch damit vor Entscheidungen stellen, deren Folgen sich erst Generationen später bemerkbar machen. Kurzfristiges Wachstum kann sich langfristig rächen, während Investitionen in die Anpassung eurer Städte und Wirtschaft zunächst teuer sein können, später aber Vorteile bringen. Wie dynamisch und tiefgreifend diese Veränderungen tatsächlich ausfallen, lässt sich allerdings noch nicht beurteilen.
Auch bei Humankind 2 möchte Amplitude die Community frühzeitig in die Entwicklung einbeziehen. Über das Amplifiers-Programm könnt ihr euch dafür bereits registrieren und später an Tests und Feedbackrunden teilnehmen. Einen konkreten Veröffentlichungstermin gibt es bislang aber nicht. Fest steht lediglich, dass Humankind 2 im Laufe des Jahres 2027 erscheinen soll.