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Meta und US-Staaten einigen sich auf Milliarden-Vergleich
Es war ein viel beachtetes Verfahren, in dem US-Staaten Meta vorgeworfen haben, jugendliche Nutzer abhängig zu machen. Nun stimmte der Social-Media-Konzern einem Milliardenvergleich zu, der auch weitere Schutzmechanismen vorsieht.
In dem wegweisenden Prozess um die Gefahren sozialer Medien für Kinder hat sich der Facebook-Mutterkonzern Meta mit den klagenden US-Bundesstaaten auf einen Vergleich geeinigt. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, zahlt Meta bis zu 16,68 Milliarden US-Dollar an die Staaten. Darüber hinaus stimmt das Unternehmen grundlegenden Änderungen beim Jugendschutz zu.
So verpflichtet sich Meta im Rahmen der Einigung etwa dazu, tägliche Nutzungsbeschränkungen und nächtliche Sperren für jugendliche Nutzer der Plattformen einzuführen. Minderjährige sollen die Meta-Plattformen Instagram und Facebook künftig nur noch insgesamt für zwei Stunden am Tag nutzen können. Während der Schulzeiten und nachts sollen Minderjährige keine Benachrichtigungen der Apps mehr erhalten. Nur die Eltern sollen die Einschränkungen für ihre Kinder aufheben können.
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Darüber hinaus muss Meta Maßnahmen zur Überprüfung des Alters verbessern, um zu verhindern, dass Kinder auf die Plattformen oder auf dortige altersbeschränkte Inhalte zugreifen. Die Minderjährigen sollen außerdem nicht mehr einsehen können, wie viele Menschen einen Beitrag mit einem Like markiert haben, und keinen Zugang zu Schönheitsfiltern mehr bekommen.
Die Plattformen sollen nach einer bestimmten Nutzungsdauer aktiv zu Pausen anregen. Künftig soll Jugendlichen ein nicht-personalisierter Feed offenstehen, in dem die Inhalte nicht mehr von einem Algorithmus sortiert und auf die Interessen des einzelnen Nutzers angepasst werden. So soll endloses Scrollen vermieden werden.
Um die Maßnahmen umzusetzen, stellt Meta künftig bessere technische Werkzeuge zur elterlichen Überwachung zur Verfügung und verpflichtet sich zu strikten Alterskontrollen. Kinder unter 13 Jahren sollen ganz von den Plattformen entfernt werden.
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Der Vergleich muss dem kalifornischen Generalstaatsanwalt zufolge noch vom Gericht bestätigt werden. Meta würde durch den Vergleich einem Urteil entgehen, das deutlich höhere Strafzahlungen enthalten könnte. Beobachter sprachen von möglichen Strafen in dreistelliger Milliardenhöhe.
29 Bundesstaaten hatten dem Konzern vorgeworfen, seine Plattformen Facebook und Instagram gezielt so gestaltet zu haben, dass sie junge Nutzer abhängig machen. Dies fördere Angstzustände, Depressionen und sogar Suizide. Zudem beschuldigen die Staaten das Unternehmen, illegal persönliche Daten von Kindern gesammelt zu haben.