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For the Emperor!: WH40K Boltgun 2 geht im heißen Herbst auf Jagd
Der Retro-Shooter Warhammer 40.000: Boltgun 2 hat einen Erscheinungstermin. Mitten im heißen Release-Herbst geht es Feinden der Menschheit erneut an den Kragen. „MEHR Gegner, MEHR Waffen und „MEHR Arten zu eliminieren“, versprechen die Entwickler.
Boltgun kam aus dem Nichts, sah und siegte. Pixel-Charme traf humorige Details, die wie in den 1990er-Jahren das Genre aufzuhellen wussten. Im Warhammer-Shooter heißt das neben ruckartigen Animationen im Stile der 1990er-Sprites einen „Provokations-Button“ einzubauen, über den die Hauptfigur markige Sprüche ganz im Stil des düsteren Warhammer-Universums absondert, die Gegner beleidigt und ihren unmittelbaren Untergang ankündigt. Und derer gibt es in der fernen Zukunft in schier endloser Zahl.
Genau dort setzt Boltgun 2 an. Eine neue Kampagne soll dieses Mal Entscheidungsmöglichkeiten bieten, darüber hinaus gibt es nun zwei Protagonisten mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Neben Space Marine Malum Caedo tritt die Sororita Nyra Veyrath, die agiler zu Werke gehen soll. Ansonsten verspricht die Fortsetzung das gleiche wie der Vorgänger – nur mehr davon und mit Musik von Mick Gordon, dessen harte Klänge in zahlreichen Shootern, darunter alte Doom-Spiele, zu finden sind.
Los geht es schon in der Hochphase des Spiele-Herbsts, der dieses Jahr extrem heiß wird. Da die gesamte Branche Angst vor GTA 6 hat, drängen sich alle Spiele bis Mitte Oktober zusammen, bevor Rockstars Hype-Spiel Anfang November alle Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Boltgun 2 wählt das Ende des Fensters: Am 14. Oktober geht es quasi mit den letzten Ausläufern der Release-Flut auf dem PC über Steam, der PlayStation 5 und der Xbox Series X|S los, eine Version für die Nintendo Switch 2 soll folgen. Sie hat jedoch noch keinen Termin. Für einen kleineren Titel wie Boltgun 2, der weit unterhalb des Vollpreises und in einem zwar mittlerweile wieder etablierten (Nischen-)Genre, aber eben abseits des Mainstreams platziert wird, dürfte die Fülle des Angebots dabei aber weniger ein Problem darstellen, seine Zielgruppe wird sich nur sehr bedingt mit derjenigen eines Mega-Blockbusters überschneiden.