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Start rückt näher: Windows 11 26H2 kommt in den Release Preview Channel
Der Start von Windows 11 26H2 rückt näher. Im Windows Insider Program erreicht die nächste Windows-11-Version den Release Preview Channel, was zeigt: Bis zum offiziellen Start sind es nur noch wenige Wochen, vermutlich Ende September oder Anfang Oktober. Wie erwartet wird es aber kein klassisches Funktionsupdate.
Microsoft trennt mittlerweile den Start neuer Funktionen von der Namensgebung der Herbst-Updates. Weil Windows 11 26H2 zudem denselben Wartungszweig wie 25H2 und 24H2 nutzt, ist der Umstieg einfach. Es reicht die Installation eines kleinen Enablement-Pakets, das lediglich 174 KB umfasst.
Eine Ausnahme sind kommerzielle Versionen: Dort werden mit Windows 11 26H2 einige bereits eingeführte Funktionen freigeschaltet. Als kommerziell gilt Windows 11 laut der Definition von Microsoft, wenn es sich nicht um die Home-Edition handelt und zusätzlich noch von einem IT-Administrator über Tools wie Intune verwaltet wird, der Key aus einer Volumenlizenz stammt, das Betriebssystem eine Commercial ID hat oder zu einer Domain zählt. Windows 11 Pro mit einer normalen Retail-Lizenz gilt also nicht als kommerzielle Version.
Was sich mit Windows 11 26H2 verlängert, sind die Support-Zyklen. So wird Windows 11 24H2 in der Home- und Pro-Variante nach dem 13. Oktober 2026 keine Updates mehr erhalten. Die Enterprise- und Education-Varianten unterstützt Microsoft noch bis zum 12. Oktober 2027.
Selbst wenn Microsoft Windows 11 26H2 nicht direkt mit Funktionen verbindet, erreichen im Herbst eine Reihe von Neuerungen die regulären Windows-11-Nutzer. Mit dem optionalen August-Update kommen bereits die bewegliche Taskleiste, das anpassbare Startmenü sowie die neue Windows-Suche. Ein kompakteres und nach persönlichen Wünschen einstellbares Kontextmenü ist ebenso auf dem Weg.
Microsoft investiert zudem viel Arbeit in den Unterbau des Betriebssystems. Durch zahlreiche Anpassungen soll Windows 11 beschleunigt werden und sich im Alltag geschmeidiger anfühlen. Zu dem Maßnahmenpaket zählt ein optimierter Explorer, der Umstieg auf das WinUI-Framework sowie ein generell reduzierter RAM-Verbrauch. Das Ziel, an dem Microsoft bis zum Jahresende arbeiten will, ist ein Windows 11, für das 8 GB RAM ausreichen.