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Übernahme wohl abgeblasen: PayPal wird nicht von Stripe geschluckt
von André Westphal
28. Aug. 2026 |
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Über 50 Mrd. US-Dollar wollten ein Konsortium aus dem Konkurrenten Stripe und dem Finanzinvestor Advent International für die Übernahme von PayPal zahlen. Bei PayPal selbst stieß das Vorhaben nicht auf so viel Begeisterung, man sah sich im Vorstand des Unternehmens nämlich zu niedrig bewertet. Inzwischen ist das wohl einerlei. Denn laut neuesten Berichten werden die Übernahmepläne ohnehin abgeblasen.
So berichtet das Wirtschaftsmagazin Bloomberg, dass Advent und Stripe beschlossen haben, von der Übernahme von PayPal abzulassen. Was wiederum zu dem Umdenken geführt hat, ist offen. Die Aktie von PayPal steht dabei seit Jahren unter Druck, denn der einstige Fintech-Pionier muss zunehmend Marktanteile an Konkurrenten abgeben. Etwa nutzen viele Menschen zum Bezahlen mittlerweile auch Technologien von Apple oder Google.
Tatsächlich sorgten die Übernahmemeldungen dann temporär dafür, dass der Aktienkurs von PayPal einen ungewohnten Push erhielt. Zu vermuten ist, dass sich Adent/Stipe und PayPal nicht auf einen für beide Seiten zufriedenstellenden Verkaufspreis einigen konnten. Allerdings könnte die Tür grundsätzlich noch für weitere Verhandlungen offen sein. Denn keine der Parteien wollte sich öffentlich zu dieser Thematik äußern.
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