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Details zu neuen Macs: Genlock, Portverwirrung und teurer als ein Kleinwagen
Mac Studio M5 Max und M5 Ultra sowie Mac mini M6 und M5 Pro kommen nicht nur bei den Chips mit Veränderungen. Ein Überblick über die Details.
Mac mini mit Bildschirm und Tastatur: Alles neu macht nicht nur der Chip.
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Im Zusammenhang mit den in dieser Woche vorgestellten neuen Macs gibt es einige interessante Details, die mittlerweile von Apple verfügbar gemacht wurden. Dabei geht es unter anderem um neue Videofunktionen, die maximal mögliche Bildwiederholfrequenz an Monitoren, die Ports sowie die Kosten, die man zahlen muss, wenn man richtig viel Speicher benötigt. Die wichtigsten fünf Neuerungen im Überblick.
Vernetzung: Apple neuen Macs beherrschen nun Wi-Fi 7 und Bluetooth 6, ermöglichen also schnellere WLAN-Übertragungen und stabileren Kurzstreckenfunk. Beim Mac mini M6 und M5 Pro geht es jetzt bei drahtgebundenem Ethernet mit 2,5 Gigabit los und nicht erst bei 1 Gigabit. 10Gb sind gegen Aufpreis (110 Euro) drin.
Ports und Anbindung: Beim Mac mini M6 bleibt Apple trotz neuestem Chip verwirrenderweise beim veralteten Thunderbolt 4. Der Mac mini M5 Pro bekommt Thunderbolt 5, genauso wie beide Mac Studios. Nur der Mac mini M5 Pro lässt sich mittels RDMA-Clustering zu einem KI-Rechner zusammenschalten. Die SSD-Anbindung beim Mac Studio basiert auf PCIe Gen 6 und soll somit „doppelt so schnell“ angebunden sein. Die NAND-Module dürften einmal mehr proprietär sein. Bastler in Asien hatten zuvor passende Module für den älteren Mac Studio sowie den Mac mini entwickelt und verkauft. Ob dies auch bei der neuen Generation möglich sein wird, bleibt abzuwarten.
Display und Video: Die Bildwiederholrate beim Mac mini steigt auf bis zu 4K mit 165 Hertz bei passendem Monitor. Das M6-Modell verträgt dabei zwei Bildschirme, das M5-Pro-Modell drei. Mac mini M4 und M4 Pro packten 144 Hertz. Neu ist die Genlock-Unterstützung bei allen neuen Modellen: Damit kann man Display und Kamera synchronisieren, was für Aufnahmen mit mehreren Kameras hilfreich ist. Auch iPhone 17 Pro und 17 Pro Mac beherrschen mittlerweile Genlock.
Speicherausbau und macOS: Der Mac Studio M5 Ultra kann wieder mit bis zu 512 GByte ausgerüstet werden – wie teuer das wird, soll erst Ende Oktober bekanntgemacht werden. Beim Mac mini M6 endet der Speicherausbau bei 32 GByte, beim M5 Pro bei 64 GByte. Alle neuen Maschinen werden mit macOS 27 alias Golden Gate ausgeliefert, wenn sie im September auf den Markt kommen.
Heftige Preise: Den Mac mini kann man in Maximalausstattung mit 18 CPU-Kernen, 20 GPU-Kernen, 64 GByte RAM, 8 TByte SSD und 10-Gigabit-Ethernet für 7609 Euro erwerben. Beim Mac Studio M5 Ultra wird es selbstverständlich noch viel teurer: Hier sind es mit 36-Kern-CPU und 80-Kern-GPU, 256 GByte RAM und 16 TByte großer SSD insgesamt 20.679 Euro. Tastatur, Maus oder Trackpad natürlich nicht enthalten.
Die neuen Macs sind ab sofort vorbestellbar. Im Einzelhandel (also nicht bei Apple direkt) dürften sich die Preise in den kommenden Monaten wohl etwas nach unten bewegen, zumindest galt dies in der Vergangenheit stets.