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IKEA: Überarbeitete Matter-Hardware für Sensoren und Fernbedienungen im Anflug
von Carsten Knobloch
29. Aug. 2026 |
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IKEA bessert offenbar bei mehreren seiner Matter-Geräte unter der Haube nach. Neue FCC-Zulassungen deuten darauf hin, dass die Schweden vier Produkte still und leise überarbeiten: den Bewegungssensor Myggspray, den Tür- und Fenstersensor Myggbett sowie die beiden Bilresa-Fernbedienungen mit zwei Tasten beziehungsweise Scrollrad. Produktnamen, Preise und die Verpackung bleiben wohl unverändert.
Wer künftig gezielt zur überarbeiteten Revision greifen möchte, muss daher genau hinschauen: Erkennbar sind die Modelle voraussichtlich nur an einer neuen ID auf dem Typenschild direkt am Gerät.
Die ersten Varianten hatten nach dem Marktstart mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Nutzer klagten über Fehler beim Pairing, Verbindungsabbrüche, nicht reagierende Sensoren und eine recht knappe Batterielaufzeit. Firmware-Updates in Kombination mit dem Dirigera-Hub brachten zwar spürbare Besserung, restlos behoben wurden die Schwachstellen damit aber wohl nicht.
Die neuen Zulassungsdokumente sprechen für Anpassungen an Bauteilen wie dem Funkchip, der Antenne oder der internen Stromversorgung. Denkbar ist, dass IKEA auf einen anderen oder schlicht besser verfügbaren Chip setzt, was für stabilere Verbindungen, eine höhere Funkreichweite und weniger Stromverbrauch sorgen könnte. Genaue Details zur verbauten Hardware fehlen noch, da die FCC-Innenaufnahmen derzeit noch unter Verschluss liegen. Sollte tatsächlich ein neuer Chip an Bord sein, dürften Alt- und Neugeräte künftig separate Firmware-Versionen benötigen.
Aufseiten der Smart-Home-Plattformen bleibt das Bild durchwachsen: Während Apple Home und Samsung SmartThings die Bilresa-Fernbedienungen inklusive Einfach-, Doppel- und Langdruck schon jetzt sauber ansprechen, erfordert Home Assistant noch etwas Fummelei über ereignisbasierte Automatisierungen oder Blueprints. Bei Amazon Alexa und Google Home hakt es hingegen weiterhin an unvollständiger Tastenunterstützung und Verbindungsfehlern. An diesen softwareseitigen Einschränkungen der Plattformbetreiber wird aber auch eine neue Revision der IKEA-Hardware nichts ändern können.
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