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Smartphones - Zwei von drei nutzen auf ihrem Handy Android – dabei war das ursprünglich für etwas ganz anderes gedacht
Android war ursprünglich gar nicht für Smartphones gedacht. (Bild: Google)
Wer sich heutzutage ein Smartphone kauft, muss sich im Grunde zwischen Android und iOS entscheiden. Alternativen von Drittanbietern gibt es, doch die Verbreitung geht quasi gegen null.
Android ist dabei auf knapp zwei Dritteln aller aktuell genutzten Smartphones installiert und dadurch weltweit Marktführer. Ursprünglich war das Betriebssystem aber gar nicht für Handys gedacht.
Einen Marktanteil von satten 68,38 Prozent hat Android laut StatCounter aktuell und liegt dabei mit großem Abstand vor iOS (31,58 Prozent) auf dem ersten Platz. Überraschend ist das nicht, immerhin läuft nahezu jedes Smartphone, das nicht von Apple stammt, mit Android oder einem auf Android basierenden OS.
Dieser Erfolg war allerdings nicht von Anfang an absehbar. Bei der Gründung und Entwicklung von Android war der US-amerikanische Software-Entwickler Andrew Rubin federführend beteiligt. Das Betriebssystem wurde sogar nach seinem Spitznamen benannt.
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Das gleichnamige Start-up wurde 2003 gegründet und im Sommer 2005 von Google übernommen. Rubin arbeitete bis 2013 für Google an Android, wurde dann aber entlassen. Der Vorwurf der sexuellen Nötigung soll zu dem Rauswurf geführt haben, allerdings hat Rubin wohl dennoch eine Abfindung in Höhe von 90 Millionen US-Dollar bekommen. Ein Gerichtsverfahren gab es nicht.
In einem japanischen IT-Magazin hat Rubin mal verraten, dass Android bei der Gründung gar nicht als Betriebssystem für Smartphones konzipiert war. Stattdessen sollte es eigentlich für Digitalkameras entwickelt werden.
Die lagen Anfang der 2000er-Jahre stark im Trend und Android sollte es auch Hobby-Fotografen ermöglichen, ihre Bilder direkt von der Kamera in die Cloud zu laden, damit der interne Speicher und die SD-Karte nicht ständig an ihre Limits stoßen.
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