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Verbraucherzentralen: Deutliches Plus bei untergeschobenen Verträgen
von Carsten Knobloch
31. Aug. 2026 |
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Die Verbraucherzentralen verzeichnen laut eigenen Aussagen einen weiteren Anstieg bei Beschwerden über aufgedrängte oder untergeschobene Verträge. Im ersten Halbjahr gingen bundesweit mehr als 24.000 entsprechende Meldungen ein, was einem Zuwachs von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
Am häufigsten tappten Verbraucher bei Abonnements für Zeitungen, Zeitschriften und Bücher in die Falle (18 Prozent der Fälle). Dahinter folgen kostenpflichtige digitale Dienste wie Kündigungsservices für Handyverträge oder Versicherungen mit 14 Prozent sowie Gewinnspiele, Glücksspiele und Lotterien mit zehn Prozent. Oft werden Betroffene am Telefon überrumpelt oder über vermeintlich kostenlose Probeabos in langfristige Laufzeiten gelockt.
Verbraucherschützer fordern angesichts der Entwicklung erneut schärfere gesetzliche Regeln. vzbv-Chefin Ramona Pop spricht sich für eine verbindliche Bestätigungspflicht in Textform aus: Am Telefon geschlossene, langfristige Verträge sollten demnach erst dann rechtsgültig werden, wenn Kunden sie im Nachgang mit zeitlichem Abstand noch einmal ausdrücklich schriftlich bestätigen.
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