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CARIAD-Datenanalyse von vernetzten Fahrzeugen: Wo der Sommer 2026 in Deutschland am heißesten war
von Carsten Knobloch
31. Aug. 2026 |
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Die Volkswagen-Softwaretochter CARIAD hat gemeinsam mit ihrer Tochter NIRA Dynamics anonymisierte Sensordaten von mehr als zwei Millionen vernetzten Fahrzeugen ausgewertet, um die Hitzeverteilung in deutschen Großstädten im Sommer 2026 zu untersuchen. Da die Fahrzeugsensoren Temperaturen direkt auf Straßen und in urbanen Hitzeinseln erfassen, ergänzen sie klassische Wetterstationen um kleinräumige Daten.
Die höchsten Durchschnittstemperaturen tagsüber wurden im Südwesten gemessen: Freiburg im Breisgau führt das Ranking mit 27,30 °C an, gefolgt von Mannheim (27,10 °C) und Karlsruhe (26,97 °C). Am kühlsten blieb es erwartungsgemäß an den Küsten im Norden: Bremerhaven belegt mit 21,33 °C den kühlsten Platz, dicht gefolgt von Kiel (21,43 °C) und Rostock (21,48 °C). Die Differenz zwischen dem heißesten und kühlsten Ort lag damit bei fast 6 °C.
Spannend ist auch der Blick auf die Entwicklung seit 2022: Den stärksten Temperaturanstieg verzeichneten Städte entlang von Rhein und Ruhr. Köln führt diesen Zuwachs mit einem Plus von 1,66 °C an, vor Leverkusen (+1,61 °C) und Mülheim an der Ruhr (+1,56 °C). Insgesamt wurde der Sommer in 77 von 80 ausgewerteten Städten wärmer, lediglich in Berlin (-0,28 °C), Potsdam (-0,21 °C) und Magdeburg (-0,08 °C) lagen die Tageswerte leicht unter denen von vor vier Jahren.
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