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Öl-Deal der USA mit Venezuela: Experten bezweifeln Trumps Versprechen
Mit seinem Öl-Deal mit Venezuela will US-Präsident Trump die Engpässe im Nahen Osten ausgleichen und für schnell sinkende Benzinpreise in seinem Land sorgen. Doch damit verspricht er zu viel, sagen Experten.
Einfach großartig sei dieser Deal mit Venezuela, findet die US-Regierung: Schon bald würden die US-Reserven wieder aufgefüllt mit venezolanischem Öl und der Benzinpreis würde wieder sinken. So stellen es Präsident Trump im Internet und sein Innenminister Doug Burgum im Frühstücksfernsehen dar.
"Das ist nicht weniger als eine geopolitische Verlagerung globaler Energiemärkte: weg von Engpässen im Nahen Osten, zurück in die westliche Hemisphäre", erklärt Burgum. Das sei fantastisch, denn zwischen Venezuela und der US-Golfküste gebe es keine Engpässe. "Das bedeutet zuverlässige, sichere und erschwingliche Energie für kommende Generationen, dank Präsident Trump."
FAQ
29.08.2026
Außenminister Rubio spricht von großen Vorteilen für Venezuela
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Doch so kann das nicht funktionieren, sagen Marktexperten wie David Roche, Chefstratege bei Quantum Strategy, im Interview mit CNBC. Allein der Wiederaufbau der veralteten Ölförderinfrastruktur in Venezuela werde Jahre benötigen, sagt Roche, die Erschließung neuer Ölfelder sogar noch länger.
"Der große Nutzen für das amerikanische Volk kommt also erst lange, nachdem Sie und ich längst unter der Erde liegen", vermutet der Experte.
Marktbericht
31.08.2026
Neue Entwicklungen in Venezuela könnten aber Entlastung bringen.
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Der Deal zwischen Washington und Caracas sichert der Firma North American Blue Energy Partners die Förderrechte an insgesamt 17 venezolanischen Ölfeldern über 100 Jahre. Damit würde das Unternehmen zum zweitgrößten Halter nachgewiesener Ölreserven weltweit nach dem saudischen Konzern Aramco.