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Marvel - Es gibt einen Film, der selbst Regie-Legende Spielberg mehr beeindruckt als alle anderen
Neben Guardians of the Galaxy mag Steven Spielberg auch Superman (rechts: Christoper Reeve) und Batman (Mitte: Christian Bale) sehr gerne. Bildquelle: Marvel Studios/Disney
Als Regisseur von E.T., Jurassic Park oder Disclosure Day kennt sich Regisseur Steven Spielberg natürlich bestens mit Science Fiction aus. Da sich auch zahlreiche Superheldenfilme an dem Genre bedienen, hat der 79-jährige Filmemacher hier einige Favoriten.
Superman von Richard Donner, The Dark Knight von Christopher Nolan und Iron Man von Jon Favreau. Und obwohl er all diese Filme bewundert, hat es ihm ein Heldenstreifen besonders angetan: James Gunns Guardians of the Galaxy.
Steven Spielberg dreht am liebsten Filme über Alltagshelden (via Omelete). Da ist es kein Wunder, dass Guardians of the Galaxy ihn am meisten abholt. Immerhin ist Peter Quill alias Star-Lord eher unscheinbar und ohne seine technischen Hilfsmittel nahezu menschlich – wenn wir von seiner außergewöhnlichen Abstammung mal absehen.
Ganz zu schweigen davon, dass die Guardians-Truppe anfangs aus einem chaotischen Haufen von Kriminellen, Dieben und Außenseitern besteht, der sich erst als Heldengruppe etablieren muss. Die drei Filmen stellen dabei wunderschön dar, wie die unterschiedlichen Figuren als Team langsam zusammenwachsen.
Es gibt einen Unterschied zwischen Helden und Superhelden. Ein Held ist ein gewöhnlicher Mensch, der mit einer ernsten Situation konfrontiert wird und handelt, um sie zu ändern. Ein Held ist jemand, der auf der Straße ein brennendes Auto sieht und hinrennt, um der Person auf dem Fahrersitz, die im Sicherheitsgurt feststeckt, zu helfen, sich zu befreien.
Ein Superheld ist jemand, der angesichts derselben Szene zum Auto fliegen und versuchen würde, es mit seiner Superkraft auf den Kopf zu stellen und zu schütteln, bis sich der Fahrer befreit. Ich identifiziere mich eher mit dem ersten Beispiel. Ich drehe Filme über Alltagshelden.
Guardians of the Galaxy ließ Spielberg damals mit dem Gefühl zurück »etwas Neues im Kino gesehen zu haben.« Dabei kommt der Film »ohne jeglichen Zynismus« aus und hat auch »keine Angst davor, düster zu sein, wenn es nötig ist.«
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Hier könnt ihr noch einmal in Erinnerungen an Guardians of the Galxy schwelgen
Auch wenn GotG mit einem geschätzten Budget von 170 Millionen US-Dollar und einem Einspielergebnis von 772,78 Millionen Dollar vielleicht nicht der erfolgreichste Superheldenstreifen aller Zeiten ist, erfreut er sich in Fan-Kreisen hoher Beliebtheit.