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heise+ | Wärmepumpen im Bestand und Neubau: Was sich in der Praxis bewährt hat
In den vergangenen Jahren hat sich technisch viel getan bei Wärmepumpen-Zentralheizungen, vor allem im Bestand. Wir besprechen die aktuellen Best Practices.
Wenn sich Mehrheiten für eine Technik finden, entwickelt sie sich meistens erstaunlich schnell. Innerhalb weniger Jahre sind wir bei Wärmepumpen im Gebäudebestand von „nur bei Fußbodenheizung sinnvoll“ zu „geht meistens ganz gut“ und schließlich „ist fast immer die beste Lösung“ gelangt. Einerseits haben sich dabei die Geräte technisch weiterentwickelt. Hauptsächlich jedoch hat sich bei den Installateuren eine enorme Erfahrung aufgebaut. Fraunhofer maß erst vor Kurzem den Fortschritt bei Wärmepumpen im Bestand und kam zu sehr erfreulichen Ergebnissen.
Im Neubau sind Wärmepumpen schon länger die dominante Heizungsform. Neubauten haben meistens Fußbodenheizung (FBH) und eine niedrige Heizlast, da kann man sich Gasanschluss oder Brennstofflagerung einfach sparen. Die verbreitete Photovoltaik kann zwar saisonal bedingt nur wenig zum Heizstrom beitragen, aber die Brauchwasserbereitung in den Sommermonaten mit etwas Steuerung oder Akku sogar komplett übernehmen. Im Neubau stellt sich eher die Frage, ob aufgrund häufigerer Hitzetage von vornherein mit Kühlung geplant werden sollte.
Schließlich und letztlich hat sich einiges getan bei der Frage, wie Hygiene (Legionellenschutz) und Wärmepumpeneffizienz am besten unter einen Hut kommen. Für Bestand, Neubau und Mietwohnungsbau haben sich hier unterschiedliche optimale Lösungen herauskristallisiert. Der Artikel bespricht all diese aktuellen Entwicklungen und setzt sie in praxisgerechten Bezug für aktuelle Heizungsplanungen.
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