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„Android Drop“: Update bringt Schutz gegen Reiseübelkeit und mehr
Google verteilt ein neues Android-Update mit fünf Funktionen, darunter ein Schutz gegen Reiseübelkeit, Gemini-Erinnerungen und Neuerungen für Google Messages.
Mit dem Android Drop verteilt Google neue Funktionen.
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Noch vor dem erwarteten „Pixel Drop“, der Android 17 QPR1 auf Pixelgeräte bringt, liefert Google einen „Android Drop“ für viele Android-Smartphones aus. Das Update enthält fünf neue Funktionen, die laut Google „das Leben ein bisschen einfacher machen“ sollen.
Eines der neuen Features kursiert schon seit einigen Tagen in einschlägigen Blogs, nun hat Google es offiziell angekündigt. Die Funktion namens „Motion Assist“ soll Nutzerinnen und Nutzer beim Autofahren – wohlgemerkt als Beifahrer – gegen Reiseübelkeit schützen. Sie ähnelt dem Feature, das Apple mit iOS 18 schon vor zwei Jahren für das iPhone eingeführt hat.
Die Funktion zeigt dezente Animationen von Blasen auf dem Bildschirm an, die sich mit dem Fahrzeug mitbewegen. „Sie soll dabei helfen, die Diskrepanz zwischen dem, was Ihre Augen sehen, und den Bewegungen des Fahrzeugs auszugleichen.“ Nutzerinnen und Nutzer können die Funktion so einstellen, dass sie sich automatisch bei der Autofahrt aktiviert. Zudem lässt sich ein Button zum Start in die Schnelleinstellungen einfügen. Ferner lassen sich Form, Farbe und Deckkraft der Blasen anpassen. Leider ist für die Nutzung ein Smartphone mit Android 17 Voraussetzung.
Eine weitere neue Funktion richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die dazu tendieren, Dinge zu verlegen. Wie Google erklärt, könne man bald Gemini bitten, sich zu merken, wo man wichtige Gegenstände abgelegt hat. Es speichert deren Standorte dann unter „Mein Gerät finden“ (Find Hub), um sie später einfach wiederzufinden.
Gemini und „Mein Gerät finden“ helfen künftig dabei, Dinge ohne Tracking-Gadget wiederzufinden.
Die Funktion erfordert keinen Tracker-Tag, sondern sie eigne sich etwa auch für Dinge wie den Reisepass oder einen Ersatzschlüssel: Ein Sprachbefehl wie: „Hey Google, merk dir im Find Hub, dass ich meinen Reisepass in die Schublade in meinem Schlafzimmer gelegt habe“, optional lässt sich ein Foto hinzufügen. Fragt man später Gemini nach dem Gegenstand, zeigt die App den Standort. Zudem ist er im Reiter „gespeicherte Gegenstände“ aufgelistet. Das Feature setzt Android 16 und neuer voraus. Wann konkret Google die Funktion freischaltet, ist nicht bekannt.
Gemini Live erweitert seinen Funktionsumfang um „Guided Vision“. Dieses Feature liefert sprachliche Beschreibungen dessen, was sich vor einem befindet, so Google. Zu den Anwendungsfällen gehören dem Unternehmen zufolge „das Lesen von Kleingedrucktem auf einem Lebensmitteletikett, das Bestellen aus einer Speisekarte in einem schwach beleuchteten Restaurant oder das Auffinden von Haushaltsgegenständen“.