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Blue Origin soll Kommunikationssystem für den Mars einrichten
Die NASA hat Blue Origin damit beauftragt, einen Kommunikationssatelliten für den Mars zu bauen. Dafür erhält das Raumfahrtunternehmen 700 Millionen US-Dollar.
Künstlerische Darstellung eines Satelliten im Marsorbit: Lieferfrist bis Ende 2028
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Das US-Raumfahrtunternehmen Blue Origin soll ein Telekommunikationssystem für den Mars entwickeln. Das hat die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (NASA) mitgeteilt.
Blue Origin soll dafür einen Satelliten „entwerfen, entwickeln, integrieren, starten und betreiben“, führte die NASA aus. Dieser solle aus dem Marsorbit „wissenschaftliche Daten, Bilder, Navigationsdaten sowie wichtige Missionskommunikation für Raumfahrzeuge, die auf und um den Planeten operieren“, übertragen.
Der Auftrag gehört zur Strategie der NASA, zunehmend Aufgaben in der Raumfahrt an private Anbieter wie eben Blue Origin zu vergeben. Für den Auftrag zahlt die Raumfahrtbehörde Blue Origin 700 Millionen US-Dollar. Der Satellit soll spätestens am 31. Dezember 2028 ausgeliefert werden.
Das Projekt ist Teil des Artemis-Programms. Dessen Ziel ist es, Menschen wieder auf den Mond zu bringen. Dieses Mal sollen sie dort nicht nur landen, sondern eine dauerhafte Präsenz errichten. Zudem sollen im Rahmen von Artemis bemannte Missionen zum Mars vorbereitet werden.
Dafür seien weitere Daten vom Mars nötig, teilte die NASA mit. „Um diesen Bedarf zu decken, plant die NASA ein speziell dafür eingerichtetes Netzwerk, das eine wachsende Zahl von Missionen unterstützen kann und gleichzeitig mehr Kapazität, Zuverlässigkeit und operative Flexibilität bietet.“
Blue Origin ist bereits am Artemis-Programm beteiligt: Unter anderem entwickelt das von Unternehmen von Amazon-Günder Jeff Bezos im Auftrag der NASA ein Mondlandefahrzeug. Zudem sind Mondflüge mit der New Glenn geplant. Allerdings steht diese wegen der Explosion einer Rakete im Mai derzeit nicht zur Verfügung. Im November vergangenen Jahres brachte eine New Glenn zwei Sonden der NASA auf den Weg zum Mars.
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