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Lego Skylines angespielt: Der Cozy City Builder ist die entspannte Alternative zu Cities Skylines
Nach der gamescom konnten wir das neue Aufbauspiel von Paradox anspielen. Es verzichtet auf harte Mechaniken zugunsten eines kreativen Bauklötzchen-Sandkastens.
Cities Skylines 2 ist immer noch nicht vollständig optimiert und für Konsolen veröffentlicht, da rückt schon der nächste City Builder näher. Auf der gamescom wurde Lego Skylines enthüllt, das die Mechaniken der Reihe mit kunterbunten Lego-Steinen kombiniert. Eine interessante Kombination, die jedoch in Sachen Komplexität den einen oder anderen Schritt zurück macht, wie ich beim Anspielen feststellte.
Lego Skylines ist ein familienfreundlicher City Builder von Paradox Interactive und den Iceflake Studios. Das Aufbauspiel kombiniert die Mechaniken der "Cities Skylines"-Reihe mit bunter Lego-Optik und Fokus auf entspanntes Gameplay. Ein Release-Datum ist noch nicht bekannt, das Spiel ist für PC, PlayStation 5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 in Entwicklung.
Dann wiederum ist Komplexität nicht der Hauptfokus dieses Spiels. Es ist ein Lego-Titel, er soll also auch Kinder, Jugendliche und Familien ansprechen. Dass es dabei etwas vereinfacht zugeht, sollte daher an dieser Stelle nicht überraschen. Wie stellt sich das dar? Es gibt etwa keinerlei Stromkabel und Wasserrohre müsst ihr auch nicht extra verlegen. Einfach die jeweiligen Gebäude errichten und die Versorgung ist in einem festgelegten Radius gewährleistet.
Nicht umsonst bezeichnen Paradox und die Iceflake Studios, die auch die Weiterentwicklung von Cities Skylines 2 übernommen haben, den Titel als “Cozy City Builder” mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Das bedeutet, dass ihr etwas mehr ins Detail gehen und zum Beispiel einzelne Objekte auf Grundstücken platzieren könnt, um diese gezielt zu dekorieren - auch Farben von Gebäuden lassen sich ändern. Nichts davon müsst ihr zwingend tun, aber ihr könnt es.
Es ist schlicht ein großer Sandkasten, der darauf wartet, dass ihr euch darin austobt. Grundsätzlich habt ihr aber ähnliche Optionen und Grundlagen wie im großen Vorbild. Ihr könnt euch Statistiken anschauen und sehen, wo es an Strom und dergleichen mangelt. Gleichermaßen baut ihr Wohnhäuser, Geschäfte und Betriebe - alles in verschiedenen Varianten. Beim Drumherum gibt es Parks, Vergnügungseinrichtungen, städtische Gebäude, Feuerwehr und so weiter. Also das, was man von einer Städtebausimulation kennt und erwartet - letztlich sollte eure Stadt in Lego Skylines auch funktionieren und nicht nur hübsch aussehen.
Spielen konnte ich einerseits das Tutorial, das einem in 30 bis 40 Minuten die Basics beibringt. Wer zuvor schon mal Cities Skylines gespielt hat, erfährt hier jedoch wenig Neues. Ebenso konnte ich mich in einem Late-Game-Spielstand ein wenig umschauen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie eine größere Metropole aussieht. Nun, so wie erwartet. Häuser hier, Geschäfte dort, unterschiedliche Bezirke, Brücken und so weiter. Der Anreiz von Lego Skylines besteht darin, dass ihr dort nun bis ins Detail Veränderungen vornehmen könnt, statt nur zu bauen, um eurer Stadt einen individuellen Touch zu verleihen.
Durch die Errichtung von Gebäuden und dergleichen sammelt ihr Erfahrungspunkte und steigt im Level auf. Dadurch erreicht ihr wiederum neue Meilensteine, die frische Bauwerke und Dienstleistungen für euch freischalten. Nach und nach bekommt ihr so mehr Optionen, um euch zu entfalten und zu verwirklichen. Bei der fortgeschrittenen Partie gab es hier und da noch ein paar Platzhalter, für Vielfalt ist aber definitiv gesorgt.
Dabei scheint sich das Spiel überwiegend am City-Themenbereich von Lego zu orientieren, zumindest bislang konnte ich keine wirklich ausgefallenen Konstruktionen entdecken. Das Potenzial für Ergänzungen aus anderen Themenwelten (Piraten, Weltraum, Lizenzen) ist natürlich da - ob man nach dem Launch dann in diese Richtung geht, bleibt abzuwarten.
Ich mochte Cities Skylines und habe es eine ganze Weile gespielt. Aufgrund seiner Vielzahl an Problemen (und einer mangelnden Konsolenumsetzung