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Huawei MatePad Air im Test: Das dünne Tablet setzt auf ein mattes OLED-Display
Mit dem MatePad Air bringt Huawei ein dünnes und leichtes 12-Zoll-Tablet mit mattem OLED-Display. Damit ist das Alleinstellungsmerkmal des Tablets erneut gesichert, doch auch abseits dessen präsentiert es sich im Test optional mit Stift und Tastatur im Alltag als zuverlässiger Begleiter.
Mit dem MatePad Air bringt Huawei ein neues, dünnes 12-Zoll-Tablet mit mattem OLED-Display, das mit optionalem Stift und Tastatur vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bietet. ComputerBase konnte das Tablet, das tatsächlich eine kleine Lücke im Portfolio von Huawei schließt, vor dem heutigen Verkaufsstart bereits ausführlich testen.
Nach dem MatePad Pro Max (Test) als neues 13-Zoll-Flaggschiff kehrt auch mit dem MatePad Air – in Deutschland – eine neue Bezeichnung bei Huaweis Tablet ein, weshalb eine Einordnung im Vergleich zu den anderen Huawei-Tablets wichtig ist. Denn Huawei hat bereits mehrere Modelle mit 12-Zoll-Display auf dem Markt.
Der wichtigste Unterschied, neben Dicke und Gewicht, liegt im Vergleich im Display des Tablets. Das MatePad Air nutzt ein OLED-Display. Das MatePad 12X 2025 (Test) setzt hingegen auf ein 12 Zoll großes LC-Display. Das MatePad Pro 12.2 (2025) (Test) nutzt wiederum ein 12 Zoll großes Tandem-OLED-Display, das mit bis zu 2.000 cd/m² heller leuchtet als das OLED-Display des MatePad Air, das bis zu 1.200 cd/m² erreichen soll.
Im Gegensatz zum MatePad Pro Max mit Kirin T93 Pro nutzt das MatePad Air den Kirin T93C, der statt auf 9 Kerne und 14 Threads wieder auf ein Cluster mit 8 Kernen und 12 Threads setzt. Ihm fehlt der einzelne, schnellste Kern. Stattdessen sind im T93C zwei Cluster mit je 4 Kernen verbaut, deren Taktfrequenzen mit denen des T93 Pro im MatePad Pro Max übereinstimmen. Bei der CPU kommt die Maleoon 935B zum Einsatz, zu der jedoch weitere Details fehlen.
Das MatePad Air liegt somit zwischen dem MatePad 12X und dem MatePad Pro 12.2, wobei es letzteres dank neuerem Kirin-Prozessor bei der Leistung vielleicht sogar in den Schatten stellen könnte, bei der Ausstattung wie Display und GPS jedoch unterlegen ist.
Das MatePad Air ist ab heute mit 50 Euro Rabatt zum Preis von 749 Euro wahlweise mit M-Pencil Pro oder Keyboard-Cover im Lieferumfang verfügbar. Es wird in Deutschland zumindest zunächst nur mit 8 GB RAM und 256 GB internem Speicher angeboten, der nicht mittels microSD-Karte erweitert werden kann. Eine Version mit 12 GB RAM wird zwar gelistet, kann derzeit aber nicht bestellt werden. Amazon führt das neue MatePad Air ebenfalls bereits für 749 Euro*.
Das MatePad Air setzt erneut nicht nur auf ein mattes PaperMatte-Display, mit dem Huawei Spiegelungen und Reflexionen effektiv verhindert, sondern wie bereits erwähnt im Gegensatz zum MatePad 12X auch auf ein OLED-Panel. Die matte PaperMatte-Beschichtung, die Huawei inzwischen von günstigen bis teuren Tablets zum Standard gemacht hat, überzeugt auch beim Air erneut mit einer angenehmen Haptik, auf der Finger und Stift angenehmer streichen als auf einem normalen, spiegelnden Display. Angenehmer Nebeneffekt: Normale Fingerabdrücke sind auf der matten Oberfläche anders als bei spiegelnden Varianten kein Problem. Matte Displays kann Huawei einfach.
Mit 2.800 × 1.840 Pixeln und somit 275 ppi bietet das Display ein scharfes Bild und einen perfekten Kontrast. Die Bildwiederholrate des 12-Zoll-Displays kann adaptiv zwischen 30, 60, 90, 120 und 144 Hz wechseln. Wahlweise überlässt man dies je nach Anwendung dem Tablet selbst oder legt in den Einstellungen fest, dass beispielsweise immer mit hoher Frequenz gearbeitet werden soll. Auch beim Air ist das Display im praktischen 3:2-Format gehalten und überzeugt mit einer angenehmen Farbtemperatur von 6.843 Kelvin.
Die Spitzenhelligkeit des OLED-Displays gibt Huawei mit 1.200 cd/m² an. Mehr als beim MatePad 12X mit 1.000 cd/m², weniger als beim MatePad Pro 12.2 mit Tandem-OLED 2.000 cd/m². Im Test lassen sich im Automatikmodus bis zu 1.245 cd/m² messen, wenn nicht das gesamte Display weiß darstellt. Wird in SDR h