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Dyson CameraJet: Elektrische Zahnbürste mit Kamera kostet 480 Euro
Dysons erste Zahnbürste filmt beim Putzen die Zahnzwischenräume und spült sie aus. Sie kostet 480 Euro, die passende Zahnpasta kommt ebenfalls von Dyson.
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Sie putzt, sie spült, sie filmt: Dysons erste elektrische Zahnbürste hat eine Spülfunktion und Kamera unter dem Bürstenkopf. Die Firma hat die CameraJet am Dienstag in Paris vorgestellt. Die smarte Zahnbürste ist direkt erhältlich, sofern man 480 Euro für eine Zahnbürste ausgeben möchte.
Die Mini-Kamera misst 1 Millimeter und löst laut Dyson mit 100.000 Pixeln auf. Sie liefert 28 Bilder pro Sekunde an einen Algorithmus für maschinelles Lernen, der daraus Zahnzwischenräume erkennen soll. Sobald das System eine Lücke sieht, schießt eine Membranpumpe innerhalb von 100 Millisekunden einen kegelförmigen Strahl Mundspülung hindurch. So solle das Zähneputzen die Reinigung der Zahnzwischenräume gleich miterledigen, schreibt Dyson in einer Mitteilung.
Die Mundspülung steckt in einem 12,5 Milliliter fassenden Behälter im Griff, nachgefüllt wird über eine Ladestation. Der Akku hält laut Dyson bis zu zehn Tage oder 14 Reinigungen durch. Die Bürste funkt per WLAN und Bluetooth: Über die MyDyson-App lässt sich das Kamerabild live mitverfolgen. Die Aufnahmen werden weder gespeichert noch in die Cloud übertragen, versichert der Hersteller.
Damit die Kamera überhaupt etwas sieht, braucht sie freie Sicht im Mund. Dyson legt deshalb eine eigene, nicht schäumende Zahnpasta ohne Natriumlaurylsulfat und eine wenig schäumende Mundspülung bei. Beide gehören zum Lieferumfang des 480-Euro-Sets, das außerdem eine Nachfüll- und Ladestation, ein Reiseetui und zwei Bürstenköpfe enthält. Wer nachkauft, greift zu Dysons Produkten oder muss auf ähnlich zusammengesetzte Alternativen ausweichen. Auch die Bürstenköpfe kommen vom Hersteller selbst. Ein eingebauter RFID-Chip meldet der High-Tech-Zahnbürste, wie lange der Aufsatz schon im Einsatz ist.
Die Reinigungsleistung hat Dyson in eigenen Labortests ermittelt. Das Unternehmen nennt bis zu 69 Prozent mehr entfernte Plaque als bei marktführenden Premium-Zahnbürsten. Nach eigenen Angaben hat Dyson sechs Jahre an der Zahnbürste gearbeitet und 38 Patente angemeldet.
Dyson ist vorrangig Hersteller von Staubsaugern, Luftfiltern und Ventilatoren. Ab und zu veröffentlicht der britische Hersteller aber technisch aufgerüstete Alltagsgegenstände: 2022 kündigte das Unternehmen etwa den Kopfhörer Dyson Zone mit eingebautem Luftreiniger an. Das Gerät trug ein Visier vor Mund und Nase und kostete in den USA 950 US-Dollar. Zwei Jahre später folgte mit dem OnTrac ein Kopfhörer ganz ohne Luftreiniger, den Dyson für 500 Euro anbot.
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