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Project ZETA: Ein MOBA, bei dem sogar Decakills möglich sind? Erzähl mir mehr...
Der ambitionierte Mix aus Hero Shooter und Battle Royale lässt vier Teams gleichzeitig antreten. Wir haben den wilden Crossplay-Titel von Krafton angespielt.
Auf der diesjährigen gamescom durfte ich mir Project ZETA angucken. Ein buntes MOBA, das mir extrem ambitioniert vorkommt. Vier Teams auf einer Map, Fähigkeiten. Kämpfe gegen Monster, einzelne Spieler oder riesige Schlachten mit mehreren Teams... Und dann auch noch mit Crossplay auf PC und Konsolen. Irgendwo zwischen Hero Shooter, MOBA und Battle-Royale verortet der südkoreanische Entwickler Nirvanana den Titel. Krafton steht als Publisher hinter dem Projekt.
Eine taktische Multi-Team-Arena, in der es sogar Friendly Fire gibt? Teamfights mit mehr als zehn Spielern sind ebenfalls möglich und dementsprechend auch die absolute Steigerung des bereits bekannten Pentakills: der Decakill.
Entwickelt wird der Titel vom südkoreanischen Studio Nirvanana unter der Führung von CEO Namseok Kim. Als Project Manager fungiert Taehyung Kim. Vertrieben wird das Spiel durch den Publisher Krafton, der in der Branche vor allem für den globalen Battle-Royale-Hit PUBG bekannt ist.
Project ZETA sollte ursprünglich sogar mit fünf Teams an den Start gehen, auf einer viel größeren Karte. Allerdings wirkte das dann doch etwas viel und die Entwickler entschlossen sich für vier Teams mit je drei Spielern und verkleinerten die Map. Die Karte selbst sieht fast wie ein Stern aus, wenn man sich die Minimap anschaut. Es gibt keine Lane-Phase, keine festen Orte, auf denen Spieler sich in bestimmten Phasen herumtreiben, kein Gebäude, das hier zerstört werden muss, um zu gewinnen, was mich als MOBA-Spielerin etwas irritiert hat. Aber ergibt ja durchaus Sinn, wenn es mehr als zwei Teams gibt. Es geht stattdessen im Großen und Ganzen darum, die meisten Ressourcen auf der Karte zu farmen, und diese bekommt ihr durch das Töten von Monstern auf der Karte. Nebenbei wird euer Held stärker und nach jedem Objective müsst ihr als Team quasi neu entscheiden, wo es als Nächstes hingeht, ob ihr euch aufteilt, ect.
Bei einem Match durfte ich zusehen. Die Entwickler haben mir erzählt, dass ein Spiel im Schnitt 24 Minuten lang sein soll. Das ist das Ziel. Eine ziemlich präzise Zahl, die aus vielen Tests und den Laufzeiten auf der Map entstanden ist. Generell soll Project ZETA sehr zugänglich für neue Spieler werden. Das kann man ja inzwischen von League of Legends oder Dota 2 nicht mehr behaupten.
Aktuell gibt es 16 spielbare Helden, was wirklich absolut übersichtlich ist. Etwas weniger übersichtlich wirkten für mich die größeren Teamfights. Kein Wunder, wenn hier mehrere Teams aufeinandertreffen. Da jeden Spieler einem bestimmten Team zuzuordnen und den Überblick über alle zeitgleich aktivierten Fähigkeiten zu behalten, ist schon eine Herausforderung. Die Teams haben bestimmte Farben, so soll man sie auseinanderhalten können, und die Skills machen bei ihrer Aktivierung natürlich auch ganz spezifische Geräusche, damit man auch mit dem Ohr hören kann, was gerade passiert, falls die Augen durch all die bunten Farben überfordert sind.
Trotzdem hat diese wilde Mischung mein Interesse geweckt. Es ist mal was völlig anderes. Einen Mix den ich so noch nicht gesehen habe. Zum Glück muss ich nicht lange warten, bis ich in diesen Teamfight-Simulator reinhüpfen darf. Am 4. September startet ein Playtest auf Steam, der bis zum 7. September andauert. Der Test ist offen, das Spiel free-to-play, es gibt also nichts zu verlieren - außer die Matches. Dieses Jahr soll Project ZETA auf Steam und PS5 erscheinen. Und Crossplay gibt es auch, was ich extrem spannend finde. Das Balancing liegt darin, dass kein absolut exaktes Aiming nötig ist und die Maus daher keinen extremen Vorteil gegenüber dem Controller hat.
Für die Zukunft wünscht sich das Team eindeutig viele Teamfights, es soll ja auch schön viel Action geben, und viele Decakills. Zumindest deutlich mehr als jetzt, denn diese Erfahrung soll nicht nur den zukünftigen Fakers von Proj