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GTA 6 - Ein Feature war selbst Entwickler Rockstar zu realistisch: Lebensmittel einkaufen
Dass GTA 6 in Sachen Simulation seiner Open World keine halben Sachen macht, dürfte inzwischen bekannt sein – NPCs sollen so realistisch agieren wie nie zuvor, Autos verbrauchen Benzin und die Polizei-Fahndung läuft viel authentischer ab, als in den Vorgängern.
Aber an einem Punkt in der Entwicklung schoss Rockstar Games offenbar sogar über die eigenen Ziele hinaus. Das verriet Rob Nelson, der Co-Chefs des Studios, in einem Interview mit dem japanischen Magazin Famitsu (danke an die Kollegen von Gamesradar für die Übersetzung).
An einem Punkt in der Entwicklung von GTA 6 gab es im Spiel die Möglichkeit, Lebensmittel im Laden einzukaufen.
Dies wäre mit der Mechanik verzahnt gewesen, die wir aus dem Gameplay-Trailer kennen: Hier nimmt Jason ein Getränk aus dem Kühlschrank im gemeinsamen Appartement von Lucia und ihm.
Bestimmte Nahrungsmittel liefern mehr Gesundheit (Herz), mehr Stamina (Blitz) oder mehr Fokus (für die Zeitlupe, hier als Augen-Symbol dargestellt).
Ein regelmäßiger Gang zum Supermarkt wäre obligatorisch gewesen, um immer genug Nachschub im Haus zu haben. Doch letztlich führte diese kleinteilige Nebenaufgabe dem Team zu weit:
Wir haben an einem Punkt mit einem System zum Einkauf von Lebensmitteln experimentiert, um den Kühlschrank nachzufüllen. Es gab spezielle Parameter für solche Läden – dort hätte man Lebensmittel eingekauft und nach Hause gebracht. Das hätte aber die Spielmechanik stark verkompliziert, also haben wir das ganze stark vereinfacht.
In der jetzigen Fassung von GTA 6 müsst ihr euch also keine Sorgen machen, dass irgendwann nichts mehr im Kühlschrank ist. Gut vorstellbar, dass viele Spieler dieses Funktion als nervig und störend empfunden hätten.
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