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Auf RTL: Per KI veränderte Folgen von „Ulrich Wetzel – Das Strafgericht“ im TV
„Ulrich Wetzel – Das Strafgericht“ ist auf RTL eine Institution, jetzt wurden mit generativer KI neue Folgen produziert. Kommende Woche werden sie ausgestrahlt.
Links die Person aus der Originalfolge, rechts die per KI eingefügte
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Auf RTL sollen kommende Woche erstmals Folgen einer hauseigenen Serie ausgestrahlt werden, die mittels generativer KI komplett verändert wurden. Das hat der Fernsehsender jetzt angekündigt, es handelt sich demnach um „Ulrich Wetzel – Das Strafgericht“. Mit verschiedenen KI-Systemen seien in den insgesamt fünf Episoden Charaktere ersetzt, Handlungsverläufe geändert und neue Urteile eingebaut worden. Die Verantwortlichen sprechen von einer „kreativen Weiterentwicklung“, mit der man zeigen könne, „was generative KI heute schon leisten kann und was sie für die Zukunft des Erzählens bedeutet“. Dem Publikum mache man die Möglichkeiten von KI-Technik damit direkt erlebbar.
„Ulrich Wetzel – Das Strafgericht“ läuft seit 2022 auf RTL, unter dem Namen „Das Strafgericht“ gab es das Format schon einmal 2002 bis 2008. Gezeigt werden fiktive Gerichtsverhandlungen. Für die KI-generierten Episoden seien nun „in einem mehrstufigen Produktionsprozess“ mittels Bildbearbeitung, Sprachsynthese und Lipsync-Anpassungen teils drastische Änderungen vorgenommen worden, schreibt der Sender. So sei eine freigesprochene Angeklagte durch eine verurteilte Täterin ersetzt, Mutter und Sohn zu Geschwistern gemacht und in einem Fall ein Geständnis eingefügt worden. In einer anderen Episode drehe ein Wechsel des Geschlechts „die Perspektive auf die gesamte Geschichte“. Alle geänderten Folgen seien „redaktionell verantwortet und juristisch geprüft“ worden.
Mit den fünf neuen Folgen, die ab kommenden Montag eine Woche lang um 15:55 Uhr ausgestrahlt werden sollen, mache man erstmals konkret sichtbar, welche Möglichkeiten KI fürs Fernsehen biete, heißt es von dem Sender. Der hat das demnach zusammen mit Constantin Entertainment umgesetzt. Es handle sich um einen „Praxistest unter realen Produktions- und Programmbedingungen“. Man wolle erproben, „wie sich bestehende Inhalte mithilfe von KI kreativ weiterentwickeln und zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten erschließen lassen“. Die Rechte seien mit den Beteiligten geklärt worden, RTL hält das Ergebnis für vielversprechend. Gleichzeitig werde sichtbar, wo „Prozesse und Technologie weiter verbessert werden müssen“. Bis 2030 sollen mehr als 150 Millionen Euro mit KI verdient werden.
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