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China-Leak: Technische Details zum A20 Pro im neuen iPhone
Apples nächster iPhone-Chip wird in der kommenden Woche vorgestellt. Das 2-nm-Modell soll einige Verbesserungen bekommen. Aus China kommen dazu nun Details.
Beim chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo kursiert aktuell ein Lötschema-Diagramm, das Details zum kommenden A20-Pro-Chip für die in der kommenden Woche vorgestellten neuen iPhones enthalten soll. Ein Leaker, der die Information verbreitet, hat dazu verschiedene Die-Vergleiche angestellt. Daraus ergeben sich Details zu Spezifikationen wie GPU-Anzahl, Speicherbandbreite sowie Cache des vermutlich im 2-nm-Verfahren produzierten Chips, der wie üblich aus den Werken von TSMC stammt. Ob die Gerüchte stimmen, bleibt unklar.
Laut einer Analyse von Macrumors könnte der A20 Pro bei nun sieben GPU-Kernen landen. Beim A19 Pro im iPhone 17 Pro und 17 Pro Max waren es noch sechs. Beim Speicherinterface wechselt Apple angeblich auf eine 96-Bit-Breite (zuvor: 64 Bit) für die Anbindung des LPDDR5x-RAMs.
Damit könnte die Speicherbandbreite um 50 Prozent zunehmen. Beim L2-Cache für die Efficiency-Cores könnte Apple nun bei 8 MByte landen (A19 Pro: 6 MByte), bei den Performances-Cores bleibt es angeblich bei 16 GByte. Zum geteilten System-Level-Cache gibt es noch keine Vorhersagen.
Der Markt geht derzeit davon aus, dass Apple insgesamt drei neue iPhone-Modelle mit dem A20 Pro auf den Markt bringen wird: iPhone 18 Pro und 18 Pro Max sowie den neuen Foldable-Formfaktor iPhone Ultra. Ob alle drei Modelle interne Varianten des A20 Pro verbauen, etwa mit anderer Kernzahl, ist unklar. Momentan wird damit gerechnet, dass Apple in Sachen RAM-Ausstattung bei 12 GByte ladet. Das wäre keine Änderung im Vergleich zu den aktuellen Modellen.
Sowohl RAM als auch der verbaute NAND-Flash-Speicher sind für Apple deutlich teurer geworden als noch im vergangenen Jahr. Auch bei der Chipproduktion des A20 Pro dürfte Fertiger TSMC mehr Geld verlangt haben – nicht nur wegen allgemein höherer Preise, sondern aufgrund des neuen 2-nm-Prozesses zu dessen Erstkunden Apple zählt. Der iPhone-Hersteller versucht unterdessen, Einkaufspreise für Komponenten in anderen Bereichen zu senken, unter anderem beim Erwerb von OLED-Bildschirmen. Dort hat sich die Nachfrage im Gegensatz zu RAM und NANDs abgeschwächt, so dass der Konzern in einer besseren Verhandlungsposition ist.
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