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Friedensbemühungen - Trump-Gesandte reisen nach Moskau und Kiew
US-Präsident Trump entsendet seine Unterhändler Witkoff und Kushner zu neuen Gesprächen über ein Ende des Ukrainekriegs. Es sollen auch Verhandlungen in Kiew geplant sein- das wäre das erste Mal.
Die USA nehmen nach längerer Pause ihre Bemühungen über ein Ende des Kriegs gegen die Ukraine wieder auf. US-Präsident Trump erklärte im Weißen Haus, dass er seine beiden Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner entsandt habe. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - nannte allerdings keine Details. "Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können", sagte er.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, der US-Sondergesandte Witkoff und der Trump-Schwiegersohn Kushner würden zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals nach Kiew reisen.
Die Vertreter mehrerer Partnerländer der Ukraine reisen nach Kiew, darunter der britische Premier Burnham.
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Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs zuständig. Die beiden Geschäftsleute haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber im Rahmen ihrer Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew.
Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, der Reiseplan der beiden Gesandten habe sich in den vergangenen Tagen immer wieder geändert, und der Kiew-Abschnitt sei noch nicht ganz sicher.
In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche auf Eis, weil Trump sein Augenmerk auf den von ihm begonnenen Krieg gegen Iran richtete. Zuletzt saßen die USA im Februar bei direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch.
Dabei soll es mindestens fünf Verletzte gegeben haben. Präsident Selenskyj kündigte Vergeltung an.
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Kurz vor der geplanten Vermittlungsmission hatte eine russische Drohne nach Angaben Selenskyjs das Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum von Kiew getroffen. Der Angriff habe direkt auf das Büro des SBU-Chefs in dem Gebäude gezielt, teilte Selenskyj bei Telegram mit.
Der Staatschef kündigte Vergeltung an. Er habe den Befehl erteilt, eine angemessene und spürbare Antwort vorzubereiten, die dem Angriff möglichst entspreche. Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko wurden mindestens fünf Menschen verletzt.