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Lenovo Thinkvision: Office-Monitore mit Printed OLED, KI-Webcam und 24 Hz
Für den Arbeitseinsatz hat Lenovo zur IFA eine Reihe neuer Monitore der ThinkVision-Familie vorgestellt. Beim P27UL-40 kommt das OLED-Panel erstmals aus dem Drucker. Der Konferenzmonitor P34WD-4v hat eine KI-gestützte Webcam und spart bei 24 Hz Strom. Hinzu kommen weitere „VOIP-Docking-Monitore“.
Der ThinkVision P27UL-40 ist Lenovos erster Thunderbolt-Docking-Monitor, der ein gedrucktes OLED-Panel mit RGB-Pixeln besitzt. Das Herstellungsverfahren nennt sich InkJet Printing (IJP) OLED und soll ultimativ die Kosten senken. Es ist gut möglich, dass das Panel von TCL CSOT stammt, denn der chinesische Hersteller hatte bereits im November 2024 mit der Massenfertigung von IJP-OLED-Panels begonnen. Letztlich könnte es sich um das gleiche Panel handeln, das der kürzlich vorgestellte MSI PRO MAX OLED 271UPJW12 nutzt.
Die 3.840 × 2.160 Pixel bedeuten bei einer Diagonale von 27 Zoll eine hohe Bildpunktdichte von 163 ppi. Während die Helligkeit auf ganzer Fläche 300 cd/m² erreichen soll, spricht die Zertifizierung nach True Black 500 für mindestens 500 cd/m² in der Bildmitte. Die maximale Bildwiederholrate liegt bei 120 Hz.
Mit Thunderbolt 4 als Ein- und Ausgang lassen sich mehrere Monitore in Reihe schalten. Zum Schutz des OLED-Panels gegen ein Einbrennen statischer Bilder sollen die Pixel automatisiert aufgefrischt werden.
Ab dem Februar 2027 soll der ThinkVision P27UL-40 erhältlich sein und 1.099 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer kosten.
Während bei Monitoren meist nur die maximale Bildwiederholrate angegeben wird, weist Lenovo beim ThinkVision P34WD-4v explizit auf die minimale Frequenz hin. Diese liegt nämlich bei nur 24 Hz und soll Strom sparen. Lenovo spricht von einer adaptiven Bildwiederholrate zwischen 24 Hz und 120 Hz, die „für ein Gleichgewicht zwischen flüssiger Bildwiedergabe und verbesserter Energieeffizienz“ sorgen soll.
Das gebogene IPS-Panel misst 34 Zoll in der Diagonale und liefert 3.440 × 1.440 Pixel im „UltraWide“-Format 21:9. Lenovo bewirbt das Produkt als „weltweit ersten von Microsoft zertifizierten Thunderbolt-VoIP-Monitor, der fortschrittliche Konferenzfunktionen, reibungslose
Konnektivität und KI-gestützte Benutzererlebnisse in einem einzigen Display vereint“.
Zur besonderen Ausstattung zählt die integrierte 5-Megapixel-Webcam, die mit KI-gestützter Sensorik zum Beispiel das Gesicht des Nutzers automatisch einrahmt und zentriert oder mehrere Teilnehmer erkennt. Zudem soll sie je nach Entfernung des Anwender die Lautstärke anpassen können und die passwortlose Anmeldung via Windows Hello unterstützen.
Sowohl Thunderbolt 4 als auch DisplayPort gibt es hier im Doppelpack als Ein- und Ausgang. Den Marktstart plant Lenovo für den Januar 2027 und nennt einen Preis von 1.099 Euro exklusive Mehrwertsteuer.
Als erster „31,5-Zoll-Mainstream-VOIP-Docking-Monitor“ von Lenovo wird der ThinkVision T32UD-4v ins Rennen geschickt, der ein IPS-Panel im klassischen 16:9-Format mit 4K UHD auf rund 32 Zoll bietet. Auch bei diesem Modell beträgt die maximale Bildwiederholfrequenz 120 Hz.