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Arcade.Gov: Weißes Haus veröffentlicht Minispiele zu Trumps Grenzpolitik
Die US-Regierung setzt auf Gaming für ihre Botschaften. Die neue Plattform bietet unter anderem Klone von bekannten Klassikern wie Tetris und Snake.
Das Weiße Haus hat mit Arcade.Gov eine Webseite für Browser-Minigames an den Start gebracht. Die Spiele drehen sich thematisch komplett um Donald Trumps Einwanderungs- und Grenzpolitik.
Wie IGN berichtet, bietet die Seite unter anderem Minigames, die an bekannte Titel wie Flappy Bird angelehnt sind.
In einem Snake-Klon namens Rio Run sammelt ihr eine Kette von Gefangenen in orangefarbenen Overalls ein. Am Ende jedes Durchgangs präsentiert euch das Spiel dann eure persönliche "Deportiert"-Statistik.
Zu den weiteren Spielen der Website gehört Build the Wall: Zombie Border Siege. In diesem Tetris-Verschnitt stapelt ihr Ziegelsteine an der "Südgrenze", um anrückende "Aliens" abzuwehren. Dann gibt es noch Trump Savings Tycoon. Hier fangt ihr vor der Kulisse von Washington D.C. fallende Objekte ein. Statt der üblichen Münzen oder Früchte prasseln Memecoins und Bargeld vom Himmel. Das erklärte Ziel des Spiels: Ihr sollt "die Trump-Konten eurer Kinder füllen".
Um die politische Botschaft spielerisch zu verpacken, nutzt Arcade.Gov bekannte Spielprinzipien. Die Minigames basieren auf etablierten Arcade-Klassikern wie Snake, Tetris oder Flappy Bird, deren simple, suchterzeugende Mechaniken lediglich optisch neu verpackt wurden.
In einem Tweet schrieb die US-Regierung dazu: "Baut die Mauer. Deportiert. Füllt ein Trump-Konto."
Ein fünftes Spiel, Supply Line, funktioniert wie ein Sortierspiel für Schulessen. Gemüse winkt ihr durch, während ihr alles, was das Spiel als "anstößige Lebensmittel" einstuft, einfach vom Fließband fegt.
In den sozialen Medien kursieren dazu Videos, welche die Boot-Sequenzen von Retro-Konsolen wie der PS2 oder der Xbox 360 parodieren. Auch ein Logo im klassischen Sega-Stil ist zu sehen – allerdings mit dem Schriftzug "Maga".
Regierungssprecherin Abigail Jackson verteidigte diese Strategie bereits zuvor. Gegenüber The New York Times erklärte sie: "Mit packenden Posts und starken Memes kommunizieren wir erfolgreich die extrem beliebte Agenda des Präsidenten. Es gibt einen Grund, warum so viele Leute unseren Stil kopieren wollen – unsere Botschaft kommt einfach an."