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Spellforce 3 mit Wikingern: Das neue Echtzeit-Strategiespiel Hordeguard hat Potenzial
Hordeguard: Winds of the North erinnert optisch stark an den Rollenspiel-RTS-Mix Spellforce 3. Doch der spielerische Kern des Titels, der vom zweiköpfigen Indie-Studio Black Deer Games entwickelt und von Daedalic Entertainment vertrieben wird, schlägt eine völlig andere Richtung ein. Hier erwartet euch ein gnadenloser Überlebenskampf, der mechanisch stark an das gefeierte They Are Billions erinnert.
Der Ablauf kombiniert Tower Defense mit Basisbau und aktiver Heldensteuerung. Ihr startet jedes Level mit einem leeren Dorf, dessen Haupthaus um jeden Preis vor mythischen Kreaturen beschützt werden muss. Ein sichtbarer Timer zwingt euch dazu, rasch Ressourcen zu sammeln, Goldminen zu errichten und Truppen auszuheben.
Die dynamische Komponente bringt euer Wikingerheld ins Spiel. Er repariert nicht nur Gebäude, sondern stürzt sich mit automatischen Angriffen, einer Ausweichrolle und Spezialfähigkeiten direkt ins Getümmel. Stirbt die Figur im Gefecht, muss sie als Geist zur Basis zurückwandern, wodurch ihr wertvolle Zeit beim Wiederaufbau verliert.
Alternative mit Sauriern: Dinolords ruft Erinnerungen an Paraworld wach
Die ruhigen Phasen zwischen den Angriffswellen nutzt ihr, um das Umland zu erkunden. Nebenquests und umherstreifende Monster liefern Edelsteine für temporäre Stufenaufstiege. Dieser Fortschritt wird pro Level zurückgesetzt, doch verdiente Erfahrungspunkte schalten dauerhafte Runen und Boni frei.
Strategie ist beim Basisbau essenziell: Heilige Statuen gewähren Göttersegen, Schmieden liefern Fallen und an Altären beschwört ihr Golems oder Heiler. Ein Moralsystem beeinflusst zudem maßgeblich die Kampfkraft eurer Einheiten.
Hordeguard soll fünf verschiedene Biome, Bosskämpfe und anpassbaren Modifikatoren bieten und neben dem Singleplayer-Modus auch kooperativ im Team spielbar sein. Ein genaues Veröffentlichungsdatum steht derzeit noch nicht fest, ihr könnt Hordeguard aber bereits auf Steam wishlisten.
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