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Onimusha: Way of the Sword erreicht schon am Release-Tag einen wichtigen Meilenstein
Nach mehr als 20 Jahren Pause feiert Capcoms Kult-Franchise ein fulminantes Comeback und durchbricht dank starker Steam-Zahlen direkt eine magische Grenze.
Falls ihr gehofft hattet, Onimusha: Way of the Sword könnte die ruhende Serie wiederbeleben, dürften eure Wünsche in Erfüllung gehen. Capcom gab heute bekannt, dass sich der neueste Ableger der Action-Reihe plattformübergreifend bereits über eine Million Mal verkauft hat.
Laut Capcom verkaufte Onimusha: Way of the Sword diese gewaltige Menge allein am Release-Tag. Das Spiel erschien am 4. September für PC, PS5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2. Damit knackt die Onimusha-Reihe insgesamt die magische Marke von zehn Millionen verkauften Exemplaren über ihre gesamte Lebensdauer hinweg.
Onimusha startete im Jahr 2001 auf der PlayStation 2. Ursprünglich als Ninja-Version von Resident Evil konzipiert, entwickelte sich das Samurai-Actionspiel schnell zu einem eigenständigen Kult-Hit, lag jedoch seit dem Release von Dawn of Dreams (2006) weitgehend auf Eis.
Capcom nannte zwar keine genauen Verkaufszahlen für die einzelnen Plattformen. Der PC gehört aber zweifellos zu den größten Zugpferden von Way of the Sword. Auf Steam erreichte das Spiel in der Spitze starke 85.081 gleichzeitige Spieler (via SteamDB). Aktuell rangiert es dort zudem unter den absoluten Bestsellern.
Way of the Sword ist der erste neue Titel der Onimusha-Reihe seit über 20 Jahren. Das Spiel setzt Capcoms erfolgreichen Trend fort, klassische Marken modern und zeitgemäß neu aufzulegen.
Zum Vergleich: Das ewig in Entwicklung befindliche Pragmata verkaufte in den ersten beiden Tagen nach Release eine Million Exemplare – ein starkes Ergebnis für eine komplett neue IP. Capcoms bisher größter Hit des Jahres bleibt aber natürlich Resident Evil Requiem, das in nicht einmal einer Woche über fünf Millionen Mal über die Ladentheke ging.
In unserem Eurogamer-Test zu Onimusha: Way of the Sword bezeichnet Alex den Titel als eine fast gelungene Wiederbelebung. "Es ist nicht so, dass mir Way of the Sword keinen Spaß gemacht hätte", schreibt er. "Es sieht gut aus, hat Flair für zwei und ein paar nette Ideen, euch wie einen totalen Badass aussehen zu lassen. Aber passive Standardkämpfe, strukturelles Streckwerk und ein paar zu bequeme moderne Leihgaben verdünnen das Ergebnis."