// COMPUTERBASE — MODA & SOCIETÀ
One Touch Desktop im Test: Seagate dockt 24 TB mit nur einem Kabel an
Seagates externe Festplatte One Touch Desktop macht etwas anders: Während alle anderen externen HDDs des Kalibers 3,5" ein zusätzliches Netzteil erfordern, entfällt es an dieser Stelle. Den Strom bezieht die One Touch HDD allein über den USB-Anschluss. Das funktioniert in der Tat problemlos. Stimmt auch die Leistung?
Bei der im Frühjahr vorgestellten Seagate One Touch Desktop handelt es sich um eine externe 3,5"-Festplatte, die mit Speicherkapazitäten von 8 TB, 16 TB, 20 TB und 24 TB angeboten wird – so weit, so gewöhnlich. Allerdings erfolgt die Stromversorgung allein über USB-C. Das sonst in dieser Größenordnung stets nötige Netzteil entfällt also.
Dafür muss der genutzte USB-C-Anschluss mindestens 15 Watt bereitstellen. Angeschlossen wird die 18,7 × 13,2 × 4,0 cm messende und 1,124 kg schwere Festplatte über das mitgelieferte USB-C-Kabel mit 50 cm Länge.
„Einfach einstecken und loslegen“, ruft Seagate aus und bewirbt die plattformübergreifende Kompatibilität mit Windows und Mac. Für die Nutzung von Apples Backup-Funktion Time Machine wird allerdings eine Neuformatierung nötig.
Das optional installierbare Seagate Toolkit ergänzt das Produkt mit diversen Funktionen für automatische Backups, Synchronisierung und Sicherheit. Beim Kauf gibt es zwei Monate Adobe Creative Cloud Pro sowie Zugang zu Seagates Rescue Data Recovery Service.
Zu den nachfolgend aufgelisteten UVP kam die Seagate One Touch Desktop auf den Markt. Aktuell liegen die UVP im Zuge der Speicherkrise deutlich höher. Beim 16-TB-Modell gibt es offenbar Engpässe, denn es ist nicht lieferbar und unverhältnismäßig teuer.
Die Redaktion hat die größte Ausführung mit 24 TB getestet, die aktuell für 771,99 Euro im Seagate-Shop und ab 760 Euro im freien Handel verkauft wird. Aktuell liegen die Preise viel höher als die ursprünglichen Preisempfehlungen. Das liegt an der andauernden Speicherkrise.
Der Verlauf der Schreibrate der Seagate One Touch mit 24 TB ist nahezu identisch zur IronWolf Pro 24 TB, insgesamt aber gleichmäßiger mit geringeren Schwankungen. Das Minimum liegt bei rund 122 MB/s und das Maximum bei etwa 275 MB/s. Auffällige Aussetzer wie bei der IronWolf Pro 32 TB (Test) gab es diesmal nicht.
Im Durchschnitt liegt die Schreibrate bei 217 MB/s und damit in etwa auf Augenhöhe mit einer IronWolf 30 TB (Test).
Die Seagate One Touch startet bei hohen 290 MB/s und damit höher als die anderen Probanden im Testfeld. Hier ist ein anfängliches Caching zu vermuten, denn im weiteren Verlauf liegt die Leserate wieder gleichauf mit der IronWolf Pro der gleichen Kapazitätsklasse.