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ChatGPT Images 2.5: OpenAI bringt neue Funktionen zur KI-Bilderstellung
Nur wenige Monate nach Images 2.0 bringt OpenAI erneut neue Funktionen für die KI-Bilderstellung und -bearbeitung in ChatGPT.
Im Schatten der Veröffentlichung von GPT-6 Astra aktualisiert OpenAI jetzt auch das Bildmodell in ChatGPT. ChatGPT Images 2.5 soll zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen bringen, mit denen Nutzer ihre Prompts schneller und erfolgreicher umsetzen können.
OpenAI hebt drei neue Funktionen in Version 2.5 hervor. Nutzer können grobe, handgezeichnete Skizzen als Vorlage verwenden, die dem Modell bei der Umsetzung helfen sollen. Häufig genutzte Formate lassen sich als Vorlage-Prompts speichern, individuelle Details fragt ChatGPT dann über ein Formular ab. Außerdem sollen sich generierte Bilder leichter mit anderen zur Weiterbearbeitung teilen lassen.
Die neuen Funktionen und ChatGPT Images 2.5 sind ab dem 8. September 2026 verfügbar. Nutzer mit Plus- oder Pro-Plan können Images 2.5 auch in Verbindung mit OpenAIs neuestem Modell GPT-6 nutzen. Über die API steht Image 2.5 in zwei Varianten namens „Flare“ and „Sunburst“ bereit, die Preise für diese Nutzung gibt OpenAI noch bekannt.
Mit Image 2.5 erstellte Bilder enthalten – wie schon seit 2024 – digitale C2PA- und SynthID-Wasserzeichen, um die Dateien als KI-generiert zu markieren. Seit August 2026 müssen Anbieter fotorealistisch anmutende Bilder und andere KI-Inhalte in der EU kennzeichnen. Besonders solche Bilder soll Image 2.5 besser beherrschen.
Erst im April 2026 stellte OpenAI ChatGPT Images 2.0 vor, das unter anderem einen „Thinking“-Modus und Websuche einführte. Ein Jahr davor führte OpenAI 2025 mit seinem multimodalen 4o-Modell eine neue Bildgenerierung ein, die wiederum das bis dahin verwendete Dall-E ersetzte. Wöchentlich werden über den Chatbot und APIs nach Angaben von OpenAI mehr als drei Milliarden Bilder generiert.
Die Bilderstellung sei kein rein verbraucherorientiertes Produkt, sagte OpenAI-Produktleiterin Adele Li in einem Pressetermin. Zu OpenAIs Kunden gehörten auch Adobe, Canva und, Higgsfield und Adobe.
heise online hatte schon vorab Zugriff auf die neuen Funktionen. Klickt man links auf „Bilder“, erscheint der neue Reiter „Templates“ für Vorlagen unter der Textbox für den Prompt. Wählt man dort beispielsweise „Poster“ aus, fragt ChatGPT weitere Infos wie gewünschten Text, Stil und Aufteilung ab.
Über die neue Vorlagenerstellung per Skizze zeichnen Nutzer am Touchscreen oder per Maus eine Vorlage, die ChatGPT mit einem zusätzlichen Text-Prompt umsetzt. Was für ChatGPT-Nutzer neu ist, kennt man von anderen KI-Bildgeneratoren teilweise schon länger. So führte Stable Diffusion beispielsweise schon 2023 ein Sketch-to-Image-Modell ein, wie es jetzt auch in der ChatGPT-App auftaucht.
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