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heise+ | Ladeinfrastruktur: Dynamische Tarife als Steuerungsinstrument
Dynamische Stromtarife gibts auch an öffentlichen Ladesäulen. Es geht darum, die Ladewilligen zu lenken, um Spitzen und Senken im Ladeverlauf zu vermeiden
Bei den Superchargern von Tesla sind dynamische Tarife häufig zu finden: Der Betreiber setzt damit einen Anreiz, zu einem Zeitpunkt zu laden, wo die Nachfrage schwach ist und der Börsenstrompreis mutmaßlich niedrig.
29 Cent pro Kilowattstunde sind ein ausgezeichneter Preis an einer öffentlichen Schnell-Ladesäule. So wenig zahlen Tesla-Besitzer am Supercharger vor einem Rewe-Einkaufsmarkt in Hamburg-Hohenfelde. Auch andere Elektroautofahrer können diesen Tarif nutzen, wenn sie 11,99 Euro monatliche Grundgebühr bezahlen. Allerdings gilt für beide: Nur vor 9 Uhr morgens und nach 23 Uhr abends ist der Fahrstrom so billig. Außerhalb dieses Fensters sind 45 Cent pro kWh fällig. Dieses Beispiel ist repräsentativ für die Marke: Tesla hat flächendeckend dynamische Preise eingeführt. Ist das vorbildlich, und machen das bald alle Betreiber?
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