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Sicherheitslücken: 36.000 Plex-Media-Server-Instanzen potenziell angreifbar
In aktuellen Versionen von Plex Media Server und Plex Desktop wurden mehrere Schwachstellen geschlossen. Weltweit sind zehntausende Instanzen angreifbar.
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Sicherheitsforscher haben im Zuge von Scans weltweit mehr als 36.000 öffentlich erreichbare Plex-Media-Server-Instanzen entdeckt, die Angreifer aufgrund von mehreren Sicherheitslücken attackieren können. Dagegen sind bereits abgesicherte Versionen erschienen. Diese sind aber offensichtlich bislang nicht flächendeckend installiert.
Anfang September verweisen die Plex-Entwickler in einem Beitrag auf Plex Media Server 1.43.3 und Plex Desktop 1.115.0 und sie führen aus, dass Angreifer vorige Ausgaben über mehrere Schwachstellen attackieren können. Sie raten Nutzern zu einem zügigen Update.
Davon sind dem Beitrag zufolge Linux, macOS, Windows und NAS-Geräte betroffen. Die Entwickler erläutern, dass die reparierte Ausgabe von Plex Media Server eventuell bislang nicht für alle Paketmanager verfügbar ist. An dieser Stelle ist eine manuelle Installation nötig.
Unklar ist bis zum heutigen Zeitpunkt, um wie viele Sicherheitslücken es sich handelt, wie gefährlich sie nach CVSS-Einstufung sind und was Angreifer nach erfolgreichen Attacken anstellen können. Die Vergabe von CVE-Nummern steht auch noch aus – Plex hat sie nach eigenen Angaben aber bereits beantragt und will Details nachreichen.
Nun haben Sicherheitsforscher von Shadowserver das Internet nach verwundbaren Instanzen gescannt. Dabei sind sie eigenen Angaben zufolge weltweit auf 36.000 öffentlich erreichbare und angreifbare Systeme gestoßen. Mit 16.000 Instanzen führen die USA die Liste an. In Deutschland sind es knapp 1550 Systeme.
Bislang gibt es keine Berichte zu laufenden Attacken. Admins sollten das Patchen aber nicht zu lange vertagen und ihre Systeme zeitnah auf den aktuellen Stand bringen.
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