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IFA: Von Anker bis Fritz: Die Smart-Home-Highlights der IFA 2026
Fritz, TP-Link und Anker zeigen neue Matter-Hardware, Shelly seine erste Kamera, Reolink und Bosch neue KI-Tricks und Aqara und SwitchBot clevere Smart Locks.
Als neue Hardware-Revision soll die Tapo C600 Kit eine der ersten drei Matter-Kameras von TP-Link werden.
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Pünktlich zum nahenden Herbst zeigten nach Tado und Philips Hue weitere Hersteller im Zuge der IFA 2026 neue Technik fürs vernetzte Zuhause. Neben günstigerer Hardware fürs Heizen stehen Matter-Sicherheitskameras in den Startlöchern, KI-Tricks sollen die Videoüberwachung verbessern und zusätzliche Talente von Smart Locks das Aufschließen der Tür komfortabler gestalten.
Mit dem Fritz!Smart Thermo 303 ergänzt Hersteller Fritz, ehemals AVM, seine Thermostat-Auswahl um ein günstigeres, abgespecktes Exemplar. Zum Preis von 59 Euro gibt es ab Ende Oktober oder Anfang November weder Stellring noch Tasten, um die Temperatur gradgenau zu ändern. Stattdessen wählt man mit einer Multifunktionstaste durch wiederholtes Drücken einen von fünf Temperaturwerten.
Fritz gibt sie ab Werk vor, ändern lassen sie sich per App. Auch ein Bildschirm fehlt. Der Thermostat eignet sich somit vor allem für Heizkörper, die man gewöhnlich nicht direkt am Ventil temperiert, sondern per App oder Zeitplan steuert.
Softwareseitig beherrscht der Thermo 303 im Wesentlichen, was auch die teureren Modelle 302 und 301 können. Per Digital Enhanced Cordless Telecommunications Ultra Low Energy (DECT-ULE) kommuniziert es mit der Fritzbox. Zeitpläne, Fenster-auf-Erkennung mit und ohne Kontaktsensor, Boost-Funktion und das Zusammenspiel mit dem externen Temperatursensor FritzSmart Control 440 bleiben erhalten. Drei Batterien versorgen das Gerät mit Energie. Die Laufzeit nennt Fritz nicht.
Für 49 Euro startet der smarte DECT-Zwischenstecker FritzSmart Energy 201 im Oktober in den Handel. Er ist gegenüber dem 200er-Vorgänger deutlich geschrumpft und entspricht nun eher der Kragenweite aktueller smarter Zwischenstecker. Die wesentlichen Softwaretalente übernimmt der Neuzugang: Er schaltet etwa nach Zeitplan und misst den Energieverbrauch angeschlossener Geräte bis zu einer Last von 3680 Watt.
Über den Matter-Standard finden beide Geräte offiziell Anschluss an die großen Smart-Home-Plattformen. Als weitere mögliche Vermittlungsstelle im Fritz-Kosmos eignet sich seit Kurzem die Fritzbox 5690 Pro. Sie fungiert als erster WLAN-Router des Herstellers als Matter-Bridge – bisher allerdings nur mit einer Beta-Firmware. Die sei aber weit gediehen und faktisch final, könne also durchaus schon im Alltag eingesetzt werden, beteuerte der Hersteller am IFA-Stand gegenüber heise online.
Seit Herbst vorigen Jahres unterstützt der Matter-Standard auch Sicherheitskameras. TP-Link verkündete schon auf der vorherigen IFA, zu den ersten Herstellern mit passenden Modellen gehören zu wollen. Das kann noch klappen: Bislang kam dem Hersteller lediglich Aqara mit einem Modell zuvor.