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Smartwatch: Apple Watch Series 12 macht Rückschritt beim Displayrand
Die Apple Watch Series 12 führt eine Reihe positiver Entwicklungen ein, in erster Linie betrifft das den neuen Gesundheitssensor für die Erfassung der Herzfrequenz. Die Uhr macht nach der letzten Verschlechterung mit der Series 10 aber einen weiteren Rückschritt beim Displayrand, der mit der Series 12 abermals breiter ausfällt.
Apple hat gemessen an den zwei beworbenen Größen „42 mm“ und „46 mm“ vermeintlich nichts am Gehäuse der Apple Watch Series 12 verändert, auch die bislang angebotenen Armbändern bleiben vollständig kompatibel zur neuen Smartwatch. Ein Blick in das Datenblatt verrät aber, dass sich eben doch etwas verändert hat.
War das 42-mm-Modell der Series 11 (Aluminium) noch 42 × 36 × 9,7 mm groß, sind es bei der Series 12 nun 42 × 37 × 9,7 mm. Das größere 46-mm-Modell (Aluminium) ist von 46 × 39 × 9,7 mm auf 46 × 40 × 9,7 mm gewachsen. In beiden Fällen hat die Smartwatch somit einen Millimeter in der Breite hinzugewonnen.
Die OLED-Bildschirme wiederum hat Apple gemessen an der Auflösung und Fläche nicht verändert. Diese kommen unverändert auf Auflösungen von 446 × 374 Pixel bei einer Fläche von 970 mm² (42 mm) sowie 496 × 416 Pixel bei einer Fläche von 1.196 mm² (46 mm). Diese Angaben gelten auch für die ältere Series 10, wie der Vergleich aller drei Generationen zeigt.
Das Gehäuse der Series 12 ist demnach gewachsen, das Display aber nicht. Das führt zu abermals breiteren Displayrändern, wie ein Direktvergleich beider Modelle offenbart.
Bei der Series 12 lässt sich im Gegenzug aber ein weniger stark zur Vorderseite gekrümmtes Gehäuse erkennen, sodass das Glas gemeinsam mit seiner schwarzen Einfassung für das Display früher beginnt, was den Effekt des breiten Bildschirmrands verstärkt. Die Series 11 zieht das Aluminium weiter in Richtung des Displays, bei der Series 12 ist in diesem Bereich nur noch ein sehr schmaler Bereich zu erkennen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Apple diesen Aspekt der Smartwatch verschlechtert hat. Den (ungefähren) Bestwert von 1,7 mm Displayrand hatte Apple mit der Series 7 eingeführt und bis zur Series 9 gehalten, die noch in den früheren Größen 41 mm und 45 mm angeboten wurde. Mit der Series 10 und deren zwei neuen Größen verbreiterte sich der Displayrand jedoch auf ungefähr 2,3 mm. Mit der jetzt vorgestellten Series 12 fällt die schwarze Einfassung nun abermals ein kleines Stück breiter aus. Das folgende Bild zeigt Series 12, Series 11 und Series 9 im Vergleich.
Parallel zur Series 12 hat Apple gestern auch die Ultra 4 vorgestellt, die abseits aller neu mit der Series 12 eingeführten Funktionen vor allem eine größere Batterie erhalten hat. Es gibt dem Datenblatt zufolge aber auch hier eine mehr oder weniger relevante Verschlechterung. Apple hat bei der Ultra 4 das russische globale Navigationssatellitensystem GLONASS gestrichen, das bei der Ultra 3 (Test) noch zugegen war und bei der neuen Series 12 auch weiterhin unterstützt wird – neben GPS, Galileo, QZSS und BeiDou.