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Snapseed: Nächste Version bringt Import von Presets, LUTs und Dateien
von Carsten Knobloch
12. Sep. 2026 |
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Google schickt aktuell eine neue Beta-Version der Bildbearbeitungs-App Snapseed für iOS ins Rennen, die ein paar nette Werkzeuge für die Bearbeitung im Gepäck hat. Die wohl größte Neuerung ist die Unterstützung für den Import eigener Presets und LUTs. Wer bereits Bearbeitungsstile aus anderen Programmen wie Lightroom besitzt oder eigene Farb-LUTs nutzt, kann diese künftig direkt in die App holen.
Snapseed unterstützt dabei die Formate .xmp, .cube und .png. Beim Import erkennt die Anwendung selbstständig, um was es sich handelt: Einzelne LUT-Dateien stehen sofort im Color-Grading bereit, Standard-Presets werden als Look inklusive der jeweiligen Werkzeug-Anpassungen abgespeichert, und Profile mit integrierter LUT legen praktischerweise beides an.
Ebenfalls neu an Bord sind die sogenannten Community Looks. Dahinter steckt eine kuratierte Auswahl an Stilen, die von Nutzern erstellt wurden und direkt in der App zur Verfügung stehen. Die Auswahl soll mit künftigen Aktualisierungen regelmäßig wechseln.
Darüber hinaus dockt die App nun direkt an die Dateien-App von iOS an. Fotos im RAW- oder JPEG-Format müssen damit nicht mehr zwingend in der Foto-Mediathek liegen, sondern lassen sich direkt aus lokalen Ordnern, von SD-Karten oder aus verknüpften Cloud-Speichern über den Dateidialog oder das Teilen-Menü in Snapseed öffnen.
Die neuen Funktionen verteilen die Entwickler derzeit über die iOS-Beta. Wer mit Android unterwegs ist, schaut aber nicht dauerhaft in die Röhre: Der Import von Presets und LUTs sowie die Community Looks sollen zeitnah auch für die Android-Beta nachgereicht werden. Wird dann sicherlich nicht lange dauern, bis das in die Finalversion kommt.
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