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OpenAI: Sam Altman erteilt Börsengang für 2026 eine Absage
von Carsten Knobloch
13. Sep. 2026 |
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OpenAI-Chef Sam Altman hat Spekulationen über einen baldigen Gang an die Börse gedämpft. In einem Interview mit dem US-Magazin Fortune stellte er klar, dass ein IPO im Jahr 2026 aus seiner Sicht unklug wäre. Man habe es mit einem Börsengang nicht eilig und spüre in dieser Hinsicht keinen Druck. Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um Sicherheitsfragen sei derzeit schlicht nicht der richtige Moment dafür. OpenAI werde den Schritt erst wagen, wenn man wirklich bereit sei, und 2026 sei das definitiv noch nicht der Fall, da man noch jede Menge Arbeit vor der Brust habe.
In dem 45-minütigen Gespräch äußerte sich Altman auch zu grundlegenden Sicherheitsbedenken bei künstlicher Intelligenz. Auf die Frage, ob es möglich sei, dass eine KI außer Kontrolle gerate und sich dem menschlichen Einfluss entziehe, antwortete er mit einem klaren Ja, das sei absolut denkbar. In der letzten Zeit gab es da ja einige Meldungen, auch von anderen Unternehmen, deren Agenten angeblich ausgebüchst sind.
Allerdings wolle man alles daran setzen, ein solches, ich nenne es mal so, Skynet-Szenario zu verhindern. Dafür würde das Unternehmen notfalls auch das Training neuer Modelle pausieren, denn es gebe Risiken, die man schlicht nicht stellvertretend für die gesamte Menschheit eingehen dürfe.
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