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OpenAI verschiebt Börsengang
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
OpenAI-CEO Sam Altman hat bekanntgegeben, dass er den für dieses Jahr geplanten Börsengang verschieben wird. Als Grund gab er an, dass sich Sicherheitsprobleme als börsennotiertes Unternehmen schwieriger lösen ließen.
“Angesichts der aktuellen Herausforderungen in Bezug auf die Sicherheit und Ausrichtung der KI am Menschen sowie der Frage, wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten können, bin ich froh, dies als privates Unternehmen tun zu können”, sagte Altman. Möglich ist allerdings auch, dass ihn die Sorge vor einer ungünstigen Kursentwicklung, wie im Fall SpaceX, zurückschrecken lässt. Die New York Times berichtet unter Verweis auf Insider, Altmans Berater seien besorgt gewesen, ein früher Börsenstart hätte die angestrebte Billionenbewertung infrage stellen können.
Zugleich stimmte Altman einem offenen Brief von Anthropic-CEO Dario Amodei zu, der darauf abzielt, die KI-Entwicklung zu verlangsamen. Auch Elon Musk (SpaceX) und Dennis Hassabis (Google DeepMind) befürworteten das Schreiben. Auf X postete Altman: “Ich stimme Dario zu, dass wir die Entwicklung bei den fortschrittlichsten Modellen verlangsamen müssen. Dies war in den letzten Wochen ein zentrales Thema unserer Diskussionen bei OpenAI.”
Er sprach sich außerdem dafür aus, “unabhängige Gutachter mit mitarbeiterähnlichem Zugriff” einzuladen, was Anthropic bereits getan hatte. Das sei “eine großartige Idee, und wir werden das ebenfalls tun.”
Die Übereinstimmung folgt auf eine Reihe von Warnungen vor existenziellen, nicht mehr beherrschbaren Problemen infolge der angestrebten Superintelligenz. Auch Amodei argumentierte, eine sich selbst verbessernde KI könne bald die Fähigkeit des Menschen übersteigen, noch zu verstehen, was er kreiere. Auch könne ein leistungsstärkeres System bei einem Überfall wie dem auf Hugging Face große Teile des Internets unter seine Kontrolle bringen und “Schäden in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar” verursachen.
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