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Das Schwarze Auge - Fans machen sich bis heute darüber lustig, dass ein legendärer Schwarzmagier mal ein Raumschiff sprengen wollte
Was haben Das Schwarze Auge und Star Trek gemeinsam? In beiden gibt es Raumschiffe und den Planeten Rigel 7.
Aventurien, die Spielwelt von Das Schwarze Auge, wird öfter mal als bodenständige Fantasy-Welt bezeichnet. Das mag gerade im Vergleich zu Dungeons & Dragons wohl auch stimmen, aber auch hier gibt es Ausflüge in ziemlich überbordend magische Szenarien.
Ganz, ganz früher neigten so manche Autoren sogar noch zu deutlich wilderen Geschichten! Eine der berüchtigtsten davon ist das Solo-Abenteuer Borbarads Fluch. Es gibt wohl kaum eine andere Geschichte in den über 40 Jahren seit der ersten DSA-Edition, die mit so viel Nachdruck aus dem bestehenden Kanon gestrichen wurde wie dieses Solo.
Denn hier wagte Aventurien nicht nur Ausflüge in die High-Fantasy. Der Autor verankerte waschechte Sci-Fi-Elemente in der Spielwelt! Und brachte trotzdem eine der prägendsten Figuren der aventurischen Geschichte hervor.
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Das Schwarze Auge: Bald können eure Helden erleben, wie das wichtigste Land des Kontinents sich für immer verändert
Borbarads Fluch wird aus sehr vielen Gründen immer wieder genannt, wenn es um die schlechtesten DSA-Werke geht, die jemals das Licht der Welt erblicken durften. Dabei handelt es sich hier sogar um eines der ersten Abenteuer, die für das Rollenspiel erschienen sind. 1984 wurde das Solo-Abenteuer bei Schmidt Spiele herausgebracht, dem damaligen DSA-Verlag. Verantwortlich für die Geschichte war sogar einer der Mitgründer von DSA, Hans Joachim Alpers.
Alpers war nicht nur im Bereich der Fantasy-Literatur bewandert, sondern durchaus auch sehr stark im Science-Fiction-Bereich tätig. In Borbarads Fluch wurde diese Faszination für beides spürbar. Denn im Verlauf des Dungeon Crawlers stellt sich heraus, dass der Schwarzmagier Borbarad vor 400 Jahren ein Alien-Raumschiff gefunden hat, dessen Besatzung er versklaven ließ und um das er seine dunkle Festung herumbaute.
Folglich stoßen aventurische Helden im Verlauf der Geschichte auf allerlei hanebüchenen Kram. Sie kämpfen gegen verschiedene Alien-Wesen, finden Laserkanonen, Computer, Roboter und sogar ein riesiges Kontrollgehirn im Glas. Das Raumschiff selbst soll vom Planeten Rigel 7 stammen. Und ja, exakt so ein Planet kommt übrigens auch in Star Trek vor. Borbarads Plan war, den Atomreaktor des Raumschiffs zu destabilisieren und das Ding in eine riesige Atombombe zu verwandeln.
Wie bei vielen Retro-Abenteuern wird der Sci-Fi-Aspekt noch mit dem absurden, für die damalige Zeit bei DSA aber üblichen Klamauk kombiniert. So könnt ihr in einem Abschnitt einen Dukaten an die Unterstützungskasse für aventurische Witwen und Waisen spenden und werdet des Schummelns beschuldigt, wenn ihr angeblich ein Monster namens »der Doppler« besiegen konntet. Wer den Wahnsinn mal in Aktion erleben will, kann sich ein Let's Play dazu ansehen:
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