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OpenAI übernimmt Kamera-Spezialisten Glass Imaging für rund 300 Millionen Dollar
von Benjamin Mamerow
16. Sep. 2026 |
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OpenAI hat sich offenbar den Kamera-Spezialisten Glass Imaging einverleibt. Laut einem Bericht des Wall Street Journal soll der Kaufpreis bei über 300 Millionen US-Dollar liegen - noch vor einem Jahr wurde das Startup mit rund 100 Millionen US-Dollar bewertet. Eine offizielle Bestätigung von beiden Seiten steht bislang aber noch aus.
Was Glass Imaging von der Konkurrenz abhebt, ist der technische Zugang zum Thema Bildqualität. Statt Fotos im Nachhinein mit Filtern aufzuhübschen oder komplett generativ zu erzeugen, setzt das Unternehmen demnach auf neuronale Netze, die exakt auf die optischen Eigenheiten eines bestimmten Sensors und Objektivs zugeschnitten sind.
Kleine Smartphone-Kameramodule bringen physikalisch bedingte Schwächen mit sich, etwa Verzerrungen am Bildrand oder Unschärfen in den Ecken. Diese Fehler sollen durch die Technologien von Glass Imaging bereits während der Aufnahme korrigiert werden, direkt in der Verarbeitungskette der Kamera. Zum Einsatz kam die Technologie bereits bei Herstellern wie Honor und Motorola.
Für OpenAI passt der Deal gut ins Gesamtbild. Schon im vergangenen Jahr hatte man sich mit io das Hardware-Startup von Jony Ive gesichert. Mit Glass Imaging kommt nun fundiertes Wissen in Sachen Computer Vision, KI auf Endgeräten und mobile Kamerasysteme hinzu.
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