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Apple A20 Pro, M6 und M5 Ultra: Erste Benchmarks zeigen hohe Performance
Drei neue Apple-Prozessoren sind in einem Vergleichs-Benchmark aufgetaucht. Die Performance ist bei allen dreien sehr hoch.
Renderbild eines A20-Pro-Prozessors samt DRAM-Baustein in einem offenen iPhone.
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Es gibt erste Leistungswerte zu den drei Apple-Prozessoren A20 Pro, M6 und M5 Ultra. Vorabergebnisse zu den Modellen sind im Vergleichs-Benchmark Geekbench 7 aufgetaucht und können sich sehen lassen.
Der A20 Pro und der M6 knacken erstmals die 4000-Punkte-Marke bei Last auf einem einzelnen Kern. Der A20 Pro kommt auf 4006 Punkte, der M6 auf 4071.
Beide Prozessoren nutzen die gleiche CPU-Mikroarchitektur, mit je zwei „Superkernen“ für hohe Singlethreading-Leistung. Sie ist wichtig, damit sich ein Gerät „zackig“ anfühlt. Vor allem das A20-Pro-Ergebnis beeindruckt, da Apple die hohen Taktfrequenzen offenbar auch im iPhone 18 Pro (Max) und iPhone Duo ausfahren kann. Dort sind elektrische Leistungsaufnahme und Kühlkapazität eingeschränkt.
Beim mehrkernoptimierten Test ist der A20 Pro wegen seiner niedrigen Anzahl von insgesamt sechs CPU-Kernen abgehängt. 11.460 Punkte schafft er dort. Das ist auf einem Niveau des MacBook-Achtkerners M3 aus dem Jahr 2023. Der 12-Kerner M6 ist mit 22.783 Punkten ziemlich genau doppelt so flott.
Gegenüber der Vorgängergeneration M5 beziehungsweise A19 Pro steigt die Singlethreading-Leistung um etwa 10 bis 12 Prozent. Die Konkurrenz von AMD, Intel und Qualcomm sieht zumindest im Geekbench alt aus. Selbst der Desktop-Prozessor Ryzen 9 9950X3D mit hohem Takt schafft kaum mehr als 3000 Singlethreading-Punkte, ebenso Intels aktuelles Desktop-Topmodell Core Ultra 9 285K. Der mobile Core Ultra X9 388H mit neuerer Architektur kommt auf etwa 2700 Punkte. Qualcomms Snapdragon X2 Elite (X2E-90-100) schafft rund 3400 Punkte.
Die Multithreading-Ergebnisse bei allen genannten Prozessoren sind maßgeblich von der Kernanzahl abhängig. Auch hier muss sich der M6 aber nicht verstecken: Die genannten Desktop-Prozessoren schaffen mit 16 und mehr Kernen bis zu 25.000 Punkte und damit nur etwa 10 Prozent mehr als der M6 mit weniger Kernen.
In dieser Disziplin lässt der 36-Kerner die anderen Modelle alt aussehen. 52.516 Punkte stehen hier in einem ersten Ergebnis. Nominell ist das sogar mehr als AMDs aktuelle Ryzen-Threadripper-Prozessoren mit 96 Kernen schaffen. Allerdings skaliert Geekbench kaum noch ab 30 CPU-Kernen, weshalb der Vergleich unfair ist.