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Gemeinsame Erklärung: CDU-Ministerpräsidenten stellen sich hinter Merz
Kanzler Merz steht massiv unter Druck. Kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin melden sich nun alle acht CDU-Ministerpräsidenten in der Personaldebatte zu Wort - und stellen sich hinter Merz.
Die acht Ministerpräsidenten der CDU haben sich vor dem Hintergrund der Spekulationen über die politische Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Personaldiskussionen gewandt.
"Die Menschen können darauf vertrauen, dass wir ihre Probleme angehen. Als Ministerpräsidenten wollen und werden wir gemeinsam mit dem Bundeskanzler unseren Beitrag dazu leisten", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.
Analyse
15.09.2026
Zwischen den Landtagswahlen brodelt es in der CDU. Kann sich Kanzler und Parteichef Merz noch lange halten?
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Zuvor hatten etliche CDU-Politikerinnen und -Politiker in den vergangenen Tagen eine vor allem partei- und innenpolitische Debatte um Merz geführt.
Merz steht seit dem CDU-Wahldebakel bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt massiv unter Druck. Vereinzelt wurde zuletzt sogar seine Ablösung gefordert. Auch mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sagen Wahlumfragen ein schlechtes Abschneiden der Kanzler-Partei voraus.
Bereits für Sonntagabend nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hat Merz eine Präsidiumssitzung angesetzt, außerdem sagte er seine für kommende Woche geplante Reise nach New York zur Generaldebatte der UN-Vollversammlung ab.
Weil der innenpolitische Druck zunimmt, sagt Kanzler Merz eine lange geplante Rede vor der UN-Vollversammlung ab.
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In ihrer gemeinsamen Erklärung sehen die Ministerpräsidenten den Weg zu neuem Vertrauen der Menschen in die Christdemokratie über das Zuhören und politische Handeln, nicht über Personaldiskussionen. "Das politische Deutschland braucht jetzt mehr denn je Stabilität. In dieser Lage kommt es jetzt auf die Geschlossenheit, die Tatkraft und einen klaren Kurs der deutschen Christdemokratie an", heißt es in der Erklärung weiter.