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Science - Satelliten, die zur Erde stürzen, werden immer gefährlicher – trotzdem sind sie für Europas Raumfahrbehörde auch ein gutes Signal
Die Zahl der Satelliten in der Erdumlaufbahn wächst ständig. (Bildquelle: ahmad über adobe stock)
In der Erdumlaufbahn wird es seit Jahren immer voller. Jahr für Jahr werden mehr Satelliten und andere Objekte in den Erdorbit geschickt. Viele davon stürzen irgendwann zurück auf den Planeten.
Laut einem Bericht der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA steigt dadurch auch die Gefahr für die Menschen auf der Erde. Zudem könnte der Weltraumschrott in Zukunft problematisch werden.
Die ESA hat vor wenigen Tagen den jährlichen »Space Environment Report« vorgelegt, in dem es vor allem um den Zustand der Erdumlaufbahn geht. Der Bericht führt auf, wie viele neue Objekte in den Orbit gebracht werden und wie sich die Situation dort verändert.
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Der Trend kennt demnach seit Jahren nur eine Richtung. Gerade durch Internet-Projekte wie Starlink, Project Kuiper, Qianfan oder Guowong werden ständig mehr Satelliten gestartet. 2025 waren es insgesamt mehr als 300 Raketenstarts und über 4.000 Nutzlasten, die damit in den Orbit gebracht wurden.
Im Schnitt werden aktuell jeden Tag knapp zehn neue Satelliten in die Umlaufbahn geschossen. Gleichzeitig treten im Schnitt aber auch täglich mehr als drei intakte Satelliten oder Raketen wieder in die Erdatmosphäre ein.
Aus diesem Grund wird im aktuellen Bericht auch erstmals die Gefahr durch abstürzende Fragmente als Metrik aufgenommen. Die Zahlen sind dabei im Vergleich zu anderen alltäglichen Gefahren sehr niedrig, steigen aber durch die ausgeweitete Aktivität seit Jahren.
Die abstürzenden Teile sind aber nicht nur eine Gefahr. Laut der ESA zeigen sie auch, dass das Bewusstsein für Weltraumschrott weltweit größer wird. Viele Satelliten sind auf eine kürzere Lebenszeit ausgelegt und werden ganz gezielt zum Absturz gebracht.
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