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Energie-Erlebnis-Tag im Technikmuseum Berlin: 30 Aussteller von Dampf bis Solar
Am 19. 09. feiert das Technikmuseum erstmals einen Energie-Erlebnis-Tag. Mit dabei: die Make-Redaktion mit ihrem selbst gebauten Solaranhänger.
Für Samstag, 19. September 2026, lädt das Deutsche Technikmuseum Berlin Familien von 11 bis 17 Uhr in den Museumspark ein. 30 Aussteller präsentieren Solar- und Windtechnologie, Dampfmaschinen und historische Windmühlen, Stromnetze, Speicher und Elektromobilität. Der Eintritt ist im regulären Museumsticket enthalten. Die Veranstaltung ist Teil des Festivals der Berliner Industriekultur, das in der ganzen Stadt vom 12. September bis 4. Oktober stattfindet.
Das Programm setzt wie das ganze Museum auf Anfassen statt Vitrine: Familien können mit einer kleinen Dampflok durch den Museumspark fahren, am Wasserbecken steuern Kinder ferngesteuerte Modellboote, ein Müller öffnet die Türen der historischen Windmühlen, und moderne Windräder lassen sich auf Augenhöhe betrachten. Ein Energiequiz stellt das Wissen der Besuchenden auf die Probe.
Dazu kommen Dampfmaschinenmodelle zu Wasser und zu Lande, ein Schülerlabor, in dem Kinder eigene Bio-Solarzellen bauen, ein Schmied bei der Arbeit sowie ein 3D-Drucker, der funktionsfähige Mini-Windrädchen produziert – deren Entwickler vor Ort erklärt, wie er sie erfunden hat. Weitere Stationen: ein Lastwagen ohne Diesel und Benzin zum Einsteigen und die Berliner Feuerwehr, die über elektrisch angetriebene Löschboote der Zukunft berichtet.
Die Veranstaltung wird von zahlreichen Partnern getragen, darunter die TU Berlin, das Helmholtz-Zentrum Berlin, die HTW Berlin, das Energie Museum Berlin, Solarcamp Berlin, das SolarZentrum Berlin, die BEHALA, die Berliner Feuerwehr, Omas for Future und dem Make-Magazin.
Das Technikmuseum will Energie, Erneuerbare und Energiewende künftig weiter stärker ins Zentrum seiner Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit stellen. Der Energie-Erlebnis-Tag findet 2026 zum ersten Mal statt und soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.
Die Wettervorhersage ist gut und wenn es doch tröpfelt, hat man noch das komplette riesige Museum mit mehreren Stockwerken zu erkunden. Nicht zu vergessen: das Science Center Spectrum in dem mehr als 150 Experimente zum Forschen und Mitmachen einladen.
Ein selbst gebauter Solaranhänger liefert auf dem Gelände ganz ortsunabhängig Strom aus der Sonne – es handelt sich um das Projekt, das die Make in Ausgabe 5/25 und 7/25 ausführlich vorgestellt hat.
Basis ist ein handelsüblicher ungebremster 750er-Anhänger für rund 600 Euro. Darauf hat unser Redakteur Marcus Hansson ein Gerüst aus 40×40-Aluprofilen gesetzt, das drei bifaziale 455-Watt-Module und vier biegsame 200-Watt-Module trägt. Zusammengeklappt bilden die Panels einen weitgehend regengeschützten Kasten: der Hänger bleibt so Transporter und Kraftwerk zugleich.
Marcus und der Redakteur Carsten Wartmann erklären den Anhänger, was Maker sind und was wir machen. Wir werden einige Make-Ausgaben mitbringen zum Stöbern und Anlesen. Wenn Ihr spannende Projekte und Artikelideen habt, sprecht uns gerne an. Wir suchen immer Autoren.