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Dunebound Tactics: Taktik-Roguelite macht das Terrain zum Werkzeug
Dunebound Tactics ist erschienen und verbindet rundenbasierte Taktikkämpfe mit einer prozeduralen Wüstenreise. Spieler führen eine Karawane durch feindselige Dünenlandschaften, verändern das Schlachtfeld nach Bedarf und müssen mit knappen Ressourcen und ihrer eigenen Crew haushalten.
Das Taktik-Roguelite von Terahard führt eine Karawane aus Überlebenden durch eine vom Krieg gezeichnete Wüstenwelt. Auf dem Weg zu einer neuen Heimat gilt es, Ressourcen zu sammeln, neue Crewmitglieder zu rekrutieren und sich gegen imperiale Truppen zu behaupten. Entwickelt wird Dunebound Tactics vom unabhängigen Studio Terahard, das mit Teams in London und Athen arbeitet. Das Spiel ist für Windows auf Steam, wo auch eine kostenlose Demo-Version zur Verfügung steht, und auf GOG erhältlich. Eine Veröffentlichung im Epic Games Store soll folgen.
Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, lassen sich aber nicht auf das Besetzen von Deckungen und das Ausschalten von Gegnern reduzieren. Das Terrain ist vollständig zerstörbar und lässt sich während des Kampfes neu gestalten. Spieler können eigene Deckungen beseitigen oder an anderer Stelle aufbauen, Eissäulen zur Blockade von Wegen errichten, Sprengsäulen platzieren und Minen oder Fallen vorbereiten. Gegner lassen sich zudem in zuvor angelegte Fallgruben stoßen.
Auch außerhalb der Kämpfe ist die Karawane Teil des Roguelite-Systems. Die Welt wird prozedural erzeugt und bietet unterschiedliche Orte, Quests und Schlachtfelder. Geht eine Reise schief, bleibt das Wrack der vorherigen Karawane in der Welt zurück. In einem späteren Durchlauf können daraus Module oder sogar überlebende Crewmitglieder geborgen werden.
Die Überlebenden sind dabei nicht nur Kämpfer, sondern auch eine Ressource. Verwundete Crewmitglieder können in der Krankenstation geheilt werden. Alternativ lässt sich das in ihnen enthaltene Elios extrahieren, um den Antrieb der Karawane weiter mit Treibstoff zu versorgen. Für Abwechslung und Komplexität sorgen 15 Klassen, 16 Eigenschaften und mehr als 50 Module, mit denen sich die Zusammensetzung der Crew und ihre Fähigkeiten verändern lassen.
Die ersten Rezensionen heben vor allem die taktischen Kämpfe, die Terrain-Manipulation und das ungewöhnliche Ressourcenmanagement hervor. Gleichzeitig werden vereinzelt fehlender Feinschliff, repetitive Umgebungen und der überschaubare Umfang kritisiert.