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Robuste Mobiltechnik: Panasonic bringt zwei neue ToughBooks mit Core Ultra 300
Das 10,1-Zoll-Tablet ToughBook G3 und das 12,4-Zoll-Tablet ToughBook 34 funktionieren auch bei Staub und Nässe. Mit Tastaturdocks mutieren sie zu Notebooks.
Frisches Innenleben für harte Umgebungen: Panasonic hebt zwei ToughBook-Baureihen auf die aktuelle Prozessorgeneration Intel Core Ultra 300 alias Panther Lake. Das ToughBook G3 ist ein Windows-Tablet mit 10,1-Zoll-Bildschirm (1920 × 1200 Pixel, 16:10); das größere ToughBook 34 hat ein 12,4-Zoll-Display (1920 × 1280, 3:2). Beide haben robuste Gehäuse (ruggedized), denen nicht nur Schläge und Stöße, sondern auch Staub, Salzwasser, Öl und andere Widrigkeiten wenig anhaben können.
Beide Modelle haben Touchscreens, die sich mit nackten Fingern, Handschuhen oder Stiften bedienen lassen. Damit man sie auch in prallen Sonnenschein ablesen kann, schaffen die IPS-Panels vollflächig und dauerhaft ihre maximale Helligkeit von 1000 cd/m². Ebenfalls wichtig: Die Helligkeit lässt sich rasant zwischen Minimum und Maximum nachjustieren, etwa automatisch mittels Helligkeitssensor. Das sei eine spezifische Anforderung der finnischen Eisenbahner gewesen, damit Lokführer beim schlagartigen Wechsel zwischen schneebedeckten Landschaften und dunklen Tunneln jederzeit blendfrei auf den Bildschirm schauen können.
Panasonic ist stolz darauf, solche Spezialitäten für seine Kundschaft anbieten zu können: Servicetechniker für Windkraftanlagen, Mechaniker von Automobilklubs oder Drohnenpiloten beim Militär können sich ihre Arbeitsumgebung schließlich nicht aussuchen, sodass sich die Technik anpassen muss. Die Notebooks und Tablets der ToughBook-Reihe werden von allen Kunden – die wenig verwunderlich kaum Privatanwender umfasst – schlicht als unerlässliches Werkzeug verstanden und nicht als schickes Stück Lifestyle-Technik, das überwiegend auf einem Schreibtisch steht und vielleicht bei schönem Wetter auch mal auf den Balkon darf.
Weil die ToughBooks im Extremfall einen ganzen Arbeitstag mit voller Helligkeit durchhalten müssen, gibt es bei den Neulingen mehr Akkukapazität. Beide haben zwei (unterschiedliche) Wechselakkus, die sich in verschiedenen Kapazitäten kombinieren lassen. Im ToughBook G3 stehen bis zu 99 Wh für bis zu 24 Stunden Laufzeit (gemessen mit MobileMark 30) zur Verfügung, doch dafür muss in einem Akkufach ein nach hinten überstehender Langzeitakku verwendet werden. Damit man das Gerät dennoch auch ohne optionales Tastaturdock wackelfrei abstellen kann, gibt es für die Ecken optional dicke Gummipuffer, die für eine einheitliche Tiefe sorgen. Je nach Akkuzusammestellung wiegt das ToughBook G3 1,1 bis 1,4 Kilogramm; mit Tastaturdock werden daraus 2,0 bis 2,3 Kilogramm.
Das größere ToughBook 34 wiegt ab 1,4 Kilogramm (mit Tastatur ab 2,6 Kilogramm) und hat nimmt bis zu zwei baugleiche 40-Wh-Akkus auf. Schon einer davon reicht laut Panasonic aus, um die 9 Stunden Laufzeit (MobileMark 30) zu erreichen, die der Vorgänger ToughBook 33 nur mit zwei Akkus geschafft hat. Mit beiden Akkus sind dementsprechend sogar bis zu 18 Stunden drin.
Die lange Akkulaufzeit dürfte nicht zuletzt auf das Konto der neuen Prozessorgeneration Core Ultra 300 (Panther Lake), die dank Intels 18A-Fertigungsprozess effizient zur Sache geht. Anders als früher gibt es allerdings keine CPU-Modelle mehr mit wenig Abwärme (Thermal Design Power, TDP), sodass beide ToughBooks nicht mit passiver Kühlung auskommen: Es gibt bei beiden Modellen Lüfter. Diese sitzen immerhin abgekapselt vom restlichen Innenleben, was dessen Staub- und Wasserresistenz rettet. Diese gibt Panasonic mit IP66 an. Obendrein sollen die Geräte Stürze aus bis zu 1,8 Metern schadlos überstehen und sich im weiten Temperaturbereich zwischen -29 °C und +63 °C verwenden lassen.
Trotz der fehlenden CPUs mit wenig TDP: Aufgrund der Abwärtskompatibilität und der Entwicklungsunterstützung durch Intels Ingenieure bleibt Panasonic seinem Lieferanten treu – andere CPU-Hersteller sind derzeit kein Thema. Gedankenspiele mit der schwächeren Plattform Core 300 (Wildca